Sortie fin d’année

Gestern war es (endlich) so weit: Keine Schule sondern der „Sortie fin d’année“ (Jahres-End-Ausflug, wenn man so will).

Zur Auswahl standen schon seit mehreren Wochen etliche Ziele, ich hatte Rafting gewählt – eine gute Wahl wie sich herausgestellt hat 😉

Nach einer zweistündigen Anfahrt (in einem alten Klapperbus ;)), gab es nach dem Umziehen (in so einen tollen Thermo-Taucher-Anzug) eine Sicherheitseinweisung und dann ging es schon mit der Fahrt los 🙂

Zur Fahrt an sich gibt es nicht viel zu sagen – war super 🙂 Und nass 😉 Dafür hat man aber den Regen nicht gespürt :P. Und ja: reingefallen ins (sehr warme!) Wasser sind eigentlich alle… Und sei es auch nur, weil der Guide das Boot absichtlich umgekippt hat 😉

Ich hatte aber das Glück, auch Mal eine Leine vom Ufer aus zugeworfen zu bekommen… Nur leider was das eine Leine vom Typ „sehr fest“. Ergo habe ich mir daran etwas von der Hand aufgescheuert/geschnitten… Beim zweiten Seilwurf hatte ich mehr Glück: Das Seil war weich 😉

Die Namen der unterschiedlichen Stromschnellen war aber auch ganz lustig 😉 Von „Waschmaschiene“ über „Queen Elizabeth“ gab es da alles… Und die Anhöhe, die man dann nach dem Raft zu Fuß hochstiefeln darf hat auch einen tollen Namen 😉 „Crise cardiaque“ 🙂

Nach diesem ersten Raft gab es einen kleinen Lunch (Sandwiches + Gemüse + Saft), welcher laut Lisette eigentlich garnicht im Preis inbegriffen war… Dummerweise hatte einer der Aufseher erwähnt, dass die, die nicht mehr können und/oder wollen mit dem Bus zurückfahren können. Diese Aussage hat „meinem“ Boot alle weiblichen Mitrafterinnen gekostet. In Anbetracht der Tatsache, dass Carl (ein Sportlehrer), Max (einer aus der Francisation) und ich die einzigsten Männer an Board waren, und das Boot vorher mit 9 Personen bestückt war, doch ein ansehnlicher Verlust… Aber ich habe Recht behalten… Catherine (ein von der Improvisation) hat hinterher bereut, dass sie das zweite Mal nicht mitgefahren ist… Was bin ich nur für ein Hellseher 😉

Also sind wir drei und ein anderer Junge von einem anderen Boot dann zum zweiten Raft aufgebrochen… Die meisten haben uns für verrückt erklärt, zu viert das Raft steuern zu wollen – wir haben es aber sehr gut geschafft 🙂

Während des Rafts wurden auch Fotos gemacht und an der Waschmaschiene gefilmt. Die Fotos habe ich nicht gekauft – 13$ pro Foto ist a) total überteuert und b) war ich da nie mit einem vorteilhaften Gesichtsausdruck zu sehen 😉 Aber was will ich – wenn man in der ersten Reihe im Raft sitzt, dann muss man die Augen schon zuklemmen, wenn man kein Wasser reinbekommen will 😉

Die DVD hat 30$ gekostet… Dank einer „Kooperative“, habe ich die DVD zusammen mit Catherine und Carl gekauft 😉

Der Rückweg war dann wieder im Klapperbus – und mir haben die Schultern ziemlich weh getan… Keine Änderung der Position ohne Schmerzen möglich… Eine Nacht später sind die Schmerzen aber (zum Glück) weg 😉

Achja – vielleicht noch kurz notiert – für spätere Erinnerungen 😉
Der Bus zum Rafting ist ja (offiziell zumindest ;)) um 07:45 abgefahren. Da mich Martial aber nicht so früh fahren konnte, bin ich am Donnerstag abend bei Vicky geblieben und habe auch bei ihr übernachtet… Ihr Vater hat mich dann zur Schule gefahren :).
Neben dem Transport hatte der Aufenthalt noch etwas gutes: Ich habe mir einige MSN-Adressen aus dem Messenger von Vicky abschreiben dürfen 🙂 Womit ich dann wieder einige Leute mehr von hier auf meiner Kontaktliste habe 🙂

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