Long Time nothin‘ heard…

Ja – mich gibt es noch – auch wenn ich schon lange nichts mehr von mir habe hören lassen. Dafür werde ich jetzt Mal eine kleine Zusammenfassung posten, was sich in der letzten Zeit so alles ereignet hat.

Aber zuerst schon Mal ein Danke an alle, die sich hier in diesem Blog austoben und fleißig Kommentare posten – Danke 🙂

Aber ich wollte ja erzählen, was so alles passiert ist…

Das Programm in Laval war jeden Tag eigentlich mit einem Höhepunkt (natürlich meine ich den Unterricht ;)) gespickt. So zum Beispiel ein Besuch in einem Naturpark (eigentlich eher ein breiter Fluss mit vielen Inseln der unter Naturschutz steht) in dem wir eine Kanu-Tour gemacht haben (will heißen, unsere Nachmittagsgruppen sind gegeneinander angetreten. Aufgabe: Möglichst viele Inseln abklappern und dort die Checkpoints finden und eine Frage beantworten.)

Alles in allem eine sehr nasse Angelegenheit – wenn man das „Glück“ hatte auf Eric zu treffen, dem auch das dreckigste Schlammwasser noch sauber genug war um uns alle damit vollzuspritzen 😉

Wir sind mit unserem Gruppe übrigens 2 geworden – von hinten 😉 Aber trotzdem ein rießen Spaß 🙂

Weiter ging es im Programm mit einem Besuch in einem Aquapark – also so eine Art Alpamare (rießiges Schwimmbad) unter freiem Himmel mit sehr vielen Wasserrutschen. Hier hatte eigentlich jeder seinen Spaß – und ich hinterher einen fetten Sonnenbrand incl. Blasenbildung (mittlerweile ist er wieder verheilt und es schält sich nur noch meine Haut…). Für alle, die auch Mal in diesem Aquapark wollen, habe ich zwei gute Tipps: 1.) Sonnencreme 2.) Der Tornado.

Der Tornado ist dort eine Wassserrutsche, die ein Stück freien Fall hat. Danach geht es in einen Trichter, dessen Wände man immer hin und her rutscht. Diese Rutsche noch mit drei anderen Mädchen gerutscht (man muss immer in 4er Ringen rutschen), die sich alle geradezu drum reißen, rückwärts rutschen zu dürfen (ne, Renée? ;)), hat man seinen Spaß des Lebens 😉

Weiter im Programm: Arbre en Arbre: Klingt komisch, ist es auch 😉 Es handelt sich hierbei um einen Kletterpark, der in einem Wald angelegt wurde. Will heißen, dass dort auf den Bäumen in schwindelerregender Höhe Platformen aufgebaut wurden, zu denen man hin muss. Mal durch Balancieren auf einem Seil, Mal mehr „Erferkelexpress“ (eine Seilwinde, mit der man hinrutscht). Dieses Event war eigentlich der Höhepunkt des ganzen Camps, auch wenn man sagen muss, dass 3 Stunden eindeutig zu wenig waren, wenn man mehr als 1 Parcour machen möchte…

Ein letzter Park war La Ronde, ein Vergnügungspark in Montreal mit allem, was sich ein Freizeitparkbesucher wünscht: Achterbahnen noch und nöcher. Auch hier hatten eigentlich alle ihren Spaß – einige hatten sogar so viel Spaß, dass sie danach wahrscheinlich eine kleine Grippe hatten (es gab doch tatsächlich so verrückte Hühner, die 5 Mal eine Wildwasserbahn gerutscht sind, wo man *sehr* nass wird – und das an einem Tag, wo keine Sonne scheint, sondern es regnet… ;)).

Zwischendrin gab es noch einen Besuch direkt in Montreal incl. Möglichkeit zum Shopping. Montreal ist wirklich eine sehr schöne Stadt – auch wenn wir eigentlich nur 2 Querstrassen gesehen hatten (unser „Auslaufgebiet“ war eingeschränkt, damit wir nicht verloren gehen….). Aber das was wir gesehen haben, war sehr schön. Vielleicht sollte man den folgenden Camp-Schülern etwas mehr Zeit einräumen…

Zwischen all diesen Stationen ging es auch regelmäßig an den Strand, wo Spiele von sinnvoll bis sinnlos gemacht wurden… Unter anderem Volleyball mit Wasserbomben (die Philipp und ich in der Nacht zuvor abgefüllt hatten). Dieses Spiel fällt eindeutig unter die Rubrik extrem sinnlos, dafür extrem Spaßig 😉

Am letzten Tag in Laval gab es dann noch ein kleines Barbecue mit Bruger und Maiskolben und allem was dazugehört. Dabei wurden unter anderem auch die Preise verteilt, die sich alle im Zuge ihrer Nachmittagsaktivitäten verdient hatten. „Meine“ Familie wurde dabei sogar 3er 🙂 Super oder? 😉 (Ok, es gab 3 x 3er Platz, 2 x 2er Platz und 2 x 1er Platz – aber das macht ja nix ;))

Damit war dann auch der Abschied von Eric und Josée und natürlich auch den ganzen anderen Teilnehmern des Camps angesagt. Leider. Aber auf Grund von Adresstausch darf doch gehofft werden, dass der Kontakt zumindest per eMail erhalten bleibt – wenn man sich schon nicht mehr sieht…

So – und nun? Nun bin ich bei meiner richtigen Gastfamilie. Die ersten Besorgungen sind schon gemacht und so ein original Drehschloss habe ich auch schon. Ebenso habe ich alle Kurse für die Schule gewählt – innerhalb der nächsten Tage bekomme ich dann bescheid gesagt, welche Kurse ich wann habe…

OK – so viel für den Moment – ich denke ich werde von nun ab wieder regelmäßiger schreiben können – stay tuned!

So long… Bleibt heiter und so weiter!
Martin

4 Gedanken zu „Long Time nothin‘ heard…“

  1. Hey Martin,

    ma canadian brother,whats up?!!!
    deine website ist echt cool 😛 (h)
    Two thumbs up!!!
    Keep us updated,bud
    Marcus

  2. Hi Martin,
    amüsierst dich ja prächtig da drüben 😉
    Viel Spass in der Schule. Hoffe du hast Spass dran.
    Man hört voneinander, ciao!

  3. Moinsen zusammen!

    Jup – die Schule hier gefällt mir sehr gut – war heute wieder wegen meinem Stundenplan dort. Aber dazu mehr später 🙂

    Greets,
    Martin

  4. Hallo Martin
    Erstmal alles gute nachträglich zum Geburtstag.
    Ich hoffe das du einen guten Friseur in Canada gefunden hast.Ich freu mich natürlich wenn du wieder im Lande bist und vorbei kommst. Viele liebe grüße sendet Dir Tanja aus Freising

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