Treffen mit alten Bekannten

Mann, Mann, war das vielleicht ein Wochenende… Und überhaupt, dass war vor allem ein großes „Hallo!“, als wir uns alle wieder sahen… Nach langer Zeit endlich wieder 🙂

Doch am besten alles von vorne:

Am Freitag nach der Schule ging es dann auch schon ziemlich bald mit dem Bus nach Montréal, wo Philipp und ich Verena treffen sollten.

Das hat dann auch relativ schnell geklappt nachdem ich sie ausrufen habe lassen. Nur die kleine Kühltasche mit dem Mascarpone für einen Tiramisu habe ich leider auf einem öffentlichen Telefon vergessen 🙁

Angekommen bei Éric daheim, haben wir drei uns gleich „unten“, also im „Männer-Schlafraum“ auf den Boden gesetzt und angefangen zu reden (und Musik zu hören).

Es wurde später und später, irgendwann haben wir uns dann Kissen zum drauflegen geholt und noch später sind wir ins Bett gegangen. Genauer gesagt habe ich Verena mein Bett überlassen (sie wollte nicht mehr hoch in ihr Zimmer – war ja auch schon 03:00 a.m.), wo Philipp sich dann mit dazu gelegt hatte… (Der Beginn eines großen Miss(t)verständnisses…) Ich habe dann Teils mit dem Boden, Teils mit Philipp’s Bett vorlieb genommen…

Da wir doch tatsächlich bis um 05:00 a.m. gelabert hatten, sind wir logischerweise nicht vor Mittag aus dem Bett gekommen. Das machte aber auch nichts, denn Paula rief ja eh‘ erst gegen 13:00 Uhr an, dass wir uns alle schon vorher in Montréal treffen können (geplant war ja nur abends).

Super 🙂 3 Erdbeertoast für jeden und ca. 45 Minuten später waren wir dann auch endlich in Montréal im Complexe Desjardins, wo es das grosse Wiedersehen mit Paula gab 🙂

Der Tag zog sich dann bis zum Abend dann so hin, dass wir etliche Geschäfte abklapperten, Heiße Schokolade getrunken und viel geredet haben und zu guter letzt uns einen Film im Kino angesehen haben.

Vor dem Kino stand aber etwas anderes auf dem Programm: Abendessen gehen. Wohin aber?

Hier entpuppte sich Paula’s Reiseführer als Goldgrube: In einem kleinen italienischen Restaurant in einer Seitenstrasse, wo der Chef im weißen Anzug persöhnlich bedient aßen wir für je ca. 08.00$ mehr als nur gut: Ein bunter Salat zum Auftakt, als Hauptgericht Nudeln mit Tomatensosse und einer großen, scharfen Wurst (gebraten) sowie einem Getränk. Und auch sehr, sehr lecker 🙂

Wieder daheim gingen wir eigentlich sehr schnell schlafen – dieses Mal auf Wunsch von Éric jeder in seinem eigenen Bett 😉

Sonntag war eigentlich ein Besuch eines Museums vorgesehen, allerdings entschieden wir uns dann doch, die „rue St.Denis“ zu erkunden. Eine gute Entscheidung: Kleine Läden noch und nöcher 🙂

Aber das beste war wohl zweifelsohne die Chocolaterie „Julliette & Chocolat“. Dort tranken wir zu einem doch etwas höheren Preis von ca. 12.00 Euro eine heiße Schokolade und aßen einen Crèpe, aber es hatte sich gelohnt!

Die heiße Schokolade war kein Pulver oder so, nein… Es war echte geschmolzene Schokolade, die dir Pur serviert wurde. Ein Genuss 🙂

Mein Crèpe war ein Früchte-Schokoladen-Fondue-Crèpe… Lecker, lecker, lecker 🙂

Dann hieß es für uns, Philipp und mich, aber leider schon wieder Abschied nehmen.

Doch es stellte sich noch anderes heraus: Am Samstag Abend lieh Verena mir ihr Handy aus, damit ich Éric anrufen kann, dass er uns abholt. Da sie danach aber gerade alle Hände voll hatte, steckte ich vorübergehend ihr Handy in meine Hosentasche… Nunja – ich habe es immernoch 😉

Jetzt fragt ihr euch sicherlich, was dieses Missverständnis sein sollte… Nun, Verena hatte (bzw. tut es wohl immernoch [und meiner Meinung nach nicht zu unrecht]) geglaubt, dass Philipp das zusammen in dem Bett schlafen falsch verstanden hat. Sprich also, dass es mehr als nur „sich das Bett teilen ist“… Doch erstens hat Philipp eine feste Freundin (Caro) und zweitens will Verena nix von Philipp.

Endergebnis, da ich ja in der Mitte von beiden stand: Verena war verunsichert weil sie nichts von Philipp wollte und Philipp ist enttäuscht von Verena, dass sie meinte, dass er was von ihr will…

Toll kompliziert, ne?

Achja, in der Gallery gibt es ab Seite 24 wieder neue Fotos, die diesen Ausflug nach Montréal dokumentieren… Schaut doch Mal rein! 🙂

Ein Gedanke zu „Treffen mit alten Bekannten“

  1. Hallo Kanada! Hören Sie mich?

    „Nur die kleine Kühltasche mit dem Mascarpone für einen Tiramisu habe ich leider auf einem öffentlichen Telefon vergessen“

    Eine neue Spezialität was born: TiramiFon.

    Ich sehe schon die Schlagzeile: Deutscher Austausch-Schüler deponiert gefährliche….bla bla bla….in Form einer Mascarponeschachtel in eine Telefonzelle.

    Ta mère

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