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Kalt hier drüben….

Hallo!

Letzte Woche habe ich ja nichts geschrieben – könnte daran liegen, dass nichts besonderes passiert ist…

Diese Woche war es da schon etwas besser 🙂

Donnerstag und Freitag war – wie sollte es auch anders sein – wieder ein Streik. Was ich so gehört habe, sollen die Donnerstg-/Freitag-Streiks bis Weihnachten so gehen… Naja, warum nicht…

Donnerstag habe ich es mir nicht nehmen lassen wieder Mal nach Montreal zu fahren und mir eine neue Schneejacke zu kaufen… Eigentlich wollte ich mir ja die komplette Skiausrüstung (also Kleidung) kaufen, ist dann aber nicht so wirklich was draus geworden 😉 Den Grossteil der Zeit haben Eva und Carla Ballkleider anprobiert – und Sebastian und mich in irgendwelche Läden für Unterwäsche geschubst… Naja, das Gesicht der Verkäuferinnen, wenn wir da hinterhergedackelt sind, war schon suppa 🙂

Aber es macht in der Form auch nichts aus, dass ich nicht mein ganzes Zeug für zum Skifahren gekauft habe… Immerhin geht am kommenden Montag (also morgen) mein Schleppi auf die Reise – incl. meines Skianzuges 🙂 Suppa 🙂

Fotos habe ich natürlich auch einige gemacht – einige auch sehr lustige dabei 🙂 Die werde ich aber erst im laufe der Woche onlinestellen kann – warum schreibe ich euch noch weiter unten…

Freitag war in der Kirche eine Veranstalltung „L’aeroport en folie“ (Der verrückte Flughafen). Ein Konzert mit verschiedenen Gesangsgruppen – sehr gut gemacht 🙂

Was ich da gemacht habe? Nein – auch wenn das Motto von den Wise Guys „Sing, auch wenn du’s nicht kannst!“ recht nett ist – ich habe mir die Veranstalltung nur angeschaut und in der Pause zusammen mit einigen anderen aus der „cellule jeunesse“ (das ist soviel wie die Jugendgruppe der Kirche) Getränke verkauft…

Und: *trommelwirbel*: Ich habe mir meine erste québecoise Grippe eingefangen *hatschi*

Am Samstag das selbe – wieder Getränke ausgeschenkt. Aber dieses Mal mit Kopfweh 😉

Naja, und heute, Sonntag, durften wir erst Mal etwas sehr tolles vorstellen: Jean-Sebastien (der kleinere Gastbruder hier) hats doch tatsächlich geschafft, den PC hier so an die Wand zu fahren, dass Windows garnicht mehr hoch kommt…

Dadurch ist wohl auch klar, warum ich meine Fotos nicht hochladen kann 😉

Da kann ich nur eins sagen: Ein Hoch auf KNOPPIX. So habe ich wenigstens eine Plattform meine Mails wegzusichern… Per FTP…

Warum das? Naja, die externe Festplatte wird nicht erkannt – da muss man das halt anders wegschieben… Ich bin mir sicher, Domain)Factory wird sich sehr freuen, wenn da jetzt 1,9 GB Mails auf den Server geschoben werden 😉

So viel für den Moment – während ich jetzt meine Grippe auskuriere und auf den Schleppi warte 😉

Bis dann dann!

Jon: „Dir ist wohl nicht klar, dass wir Max, unseren Freund, Mitarbeiter, Pizzaholer und Kaffekocher verloren haben!“
Jee: „Ach was, für immer verloren… Max ist nicht tot – es tut ihm halt nur alles weh…“
Dialog aus „Il était une fois dans le trouble“

[Man sieht wie sich die erste Liebeserklärung zwischen zwei Personen abspielt… Der Junge steht da und sagt und macht nur genau das, was das Mädchen ihm sagt…]
Sophie: „Ach, wie romantisch!“
Jon: „Ja! Fast wie in Romeo und Julia… Nur das Romeo eine Art gefühlsneutraler Roboter und Julia eine Militärkommandantin auf liebesentzug ist…“
Dialog aus „Il était une fois dans le trouble“

[Das ganze Büro behbt…]
Jon: „Sophie, was war das? Du hast keine Antwort? Na dann finde eine!“
Dialog aus „Il était une fois dans le trouble“

Long weekend

Ja – also wieder ein langes Wochenende (2 Tage Streik + 2 Tage Wochenende)… Was will man mehr?

Klar – was zu tun…

Daher gings auch wieder zu Philipp wo wir zusammen wieder allerhand Quatsch gemacht haben… Und, wie sollte es auch anders sein, wir haben wieder einiges gekocht…

Dieses Mal auf unserem Speiseplan: Honig-Apfel-Krapfen. Lecker 🙂

Achja – und ich nenne ab sofort einen Toshiba M70-187 mein eigen – oder zumindest fast… Er muss noch hier in Kanada ankommen 🙂 Aba ein dickes Danköö in Richtung Finanzabteilung Mama :o)

Ansonsten nicht wirklich viel los gewesen… 🙂

Man hört sich 🙂

Reisen ist des ATS’ses Lust…

Streik allgemein ist ja schon was tolles… Noch toller ist es für uns Schüler hier, die dadurch keine Schule haben.

Letzte Woche beschränkte sich das „in-die-Schule-gehen“ sogar nur auf 2 Tage – eine tolle Sache. Wobei hier haben die Lehrer nur einen Tag lang gestreikt (Montag) – Donnerstag und Freitag hat die Commission scolaire Val-des-Cerfs schon so oder so als „Congé“ (Freier Tag) eingeplant…

Dieses verlängerte Wochenende haben Philipp und ich dankend entgegengenommen und sind am Freitag nach Laval aufgebrochen. Ihr erinnert euch noch an den Namen „Laval“ könnt ihn aber nicht mehr zuordnen? Kein Problem – ich helfe doch gerne 😉

Laval ist die Stadt, in der ich während des Vorbereitungscamps bei Éric gewohnt habe – Philipp übrigens auch…

Genau – so ist es! Wir haben für das Wochenende Éric (und natührlich auch Josée) besucht! Carla und Eva, die uns ja schon vorlezte Woche nach Montreal begleitet haben, wollten auch mitkommen, doch leider schob Carla die Gastmutter dem Ausflug einen Riegel vor – bei Eva war es leider die Geburtstagsfeier von irgendjemandem am Freitag – Schade…

Geplant war eigentlich eine Reiseroute in der Form Waterloo -> Montreal -> Metro in Montreal -> Bus nach Laval, doch leider haben zwei Gastmütter (Philipps und meine) dem einen Riegel vorgeschoben… Da Metro- und zweite Busfahrt zu gefährlich für Philipp und mich sind, musste Éric uns direkt in Montreal abholen…

Naja – Éric muss aber Arbeiten – er ist ja Lehrer… Daher sind wir um 11:55 pünktlich angekommen und erst gegen 17:30 von Éric abgeholt worden…

Diese Zwischenzeit haben wir dann genutzt, um uns noch ein Mal ein bisschen auf der „rue Sainte Catherine“ umzusehen und im Kino uns den neuen Harry Potter (Harry Potter et le coupe de feu – Harry Potter und der Feuerkelch) anzuschauen.

Zur „rue Sainte Catherine“ ist nicht viel zu sagen – sie ist eine der Hauptadern von Montreal und es gibt dementsprechend viel zu sehen – aber sie ist auch irgendwo die Münchner Schwanthalterstrasse… Ein Sexladen neben dem anderen… Bei den Gestallten, die da rumhängen, hätte ich als Gastvater/-mutter eigentlich deswegen mehr Angst um mein Gastkind als wegen der Metro… Aber was solls – lustig wars alle Mal 🙂

Der Film war auch ganz gut – wenn ich auch übberascht war, dass so wenigs Schmalz eingeflochten wurde… Diese Sparsamkeit ist aber eindeutig dem Filme zugute gekommen. Ebenfalls positiv hervorzuheben ist der Soundtrack: So sind die Filmemacher auch dieses Mal davon abgekommen, das Harry Potter-Theme des ersten und zweiten Filmes wieder zu verwenden und nur minimal zu verändern. Dieses Mal war die Musik wieder ganz neu… Klar – das Buch ist viel dicker als dass man alles in den Film packen könnte – so muss ich auch anmerken, dass man wohl die eine oder andere Schwierigkeit haben dürfte den Film zu verstehen, wenn man nicht vorher brav das Buch gelesen hat…

Irgendwann waren wir dann auch bei Éric und Philipp und ich haben uns erst Mal auf das Sofa gesetzt, während Éric noch Mal eben auf das stille Örtchen verschwunden ist… Das einzigste was wir hörten war das leiste Wummern des Kühlschrankes. Und dann war da eben noch dieser charakteristische Duft von Érics Wohnung… Unser beider Urteil war eindeutig:

Wir sind wieder zu Hause!

Das Wochende haben wir dann auch ganz entspannt an- und ausgehen lassen… Unter anderem haben wir zwei Büchereien (ähnlich Hugendubel) besucht, und ich habe mir dort auch zwei Bücher gekauft. Dabei stellt man fest: Die sind hier ganz schön teuer! Ich habe eigentlich kein Buch unter 20.00 CAN$ gefunden… So habe ich für diese zwei Bücher auch gut 50.00 CAN$ gelassen… Aber was solls – man gönnt sich ja sonst nichts…

Essen bei Éric war wie immer super und Philipp und ich konnten uns wieder nicht zurück halten… Wir haben wieder einen Apfelstrudel produziert… Mit Vanillesosse! Und ich meine, dieses Mal war es wirklich eine Vanillesosse, auch wenn sie etwas komisch geschmeckt hat (wie haben das angeblich pure Vanilleextrakt verwendet). Der Teig vom Apfelstudel war aber auch eine Klasse für sich…

Da Éric ja an sich recht gesundheitsbewusst lebt, hat er auch kein normales Mehl da, sondern nur das gesunde Mehl… Ihr könnt euch wohl vorstellen, wie dieser Teig „anders“ war 😉 Aber lecker wars trotzdem 😉

Josée haben wir natürlich auch besucht (Philipp durfte auf ihrem Klavier spielen) und wir haben auch sehr viel mit ihr geredet.

Dabei kristalisierte sich dann unter anderem folgendes heraus:

ASSE Canada wird auf Grund von massiven Problemen geschlossen. Die einzige Niederlassung von ASSE in Canada die erhalten bleibt, ist die in Québec. Ergo heisst das, dass es ab nächstem Jahr keinen Austausch in den englischen Teil von Kanada mehr geben wird…

Ich halte dies auf lange Sicht für den Tod von ASSE. Warum? Nun, sehen wir es von dieser Seite: Die ganzen Organisationen in Deutschland arbeiten bisher nur mit einer Organisation im Ausland zusammen – das ist weltweit entweder ASSE oder AFS (bzw. die Autonom agierende Firma EF). Wenn eine Organisation nun auf ein Mal kein englischsprachiges Kanada mehr anbietet (welches zur Zeit ja sehr gefragt ist), muss sich die „Heim-Organisation“ da eine alternative suchen oder beim Kunden ein dickes Minus verbuchen… Also sucht sich die Heimorga einen neuen Partner… ASSE ist weg, bleibt wohl nur noch AFS… Und wenn man schon Mal einen neuen Partner hat, der Kanada englisch anbietet, warum nicht gleich mit allen Programmen zu ihm wechseln – dann hat man ja nur noch einen Kontakt und keine zwei zu pflegen…

Man darf also gespannt sein, was da noch herauskommt.

Achja – Josée ist nun nicht mehr nur Koordiantorin des Vorbereitungscamps sondern auch Area-Rep. von Laval: Herzlichen Glühstrump, Josée!

Irgendwann sind wir dann auch wieder nach Hause gefahren – leider… Es war wirklich ein sehr schönes Wochenende… Wir waren ja „zu Hause“… 🙂

Heute habe ich nun mein „Bulletin“, also das Zeugnis der ersten Etappe bekommen. Leider ist es nicht ganz vollständig – die Lehrer haben ja aus Protest nicht die Noten im PC eingegeben sondern nur handschriftlich bei den Sekretärinen abgegeben – aber ich will versuchen es in kürze Mal einzuscannen…

Diese Woche habe ich übrigens nur 3 Tage Schule, da am Donnerstag und Freitag wieder gestreikt wird. Warum? Lest es selbst 🙂

Was ich an diesem weiteren langem Wochenende machen werde? Ich weiss es nicht – ich würde gerne Mal nach Baie-Comeau fahren – aber ich denke Mal, dass das etwas schwierig werden dürfte und ich da mit dem Flugzeug fliegen müsste (mit dem Auto währen es 8 Stunden – also mit dem Bus um einiges mehr). Ich denke Mal aber, dass da meine Gasteltern doch etwas dagegen haben könnten… Ausserdem weiss ich nicht, was da meine Finanzabteilung dazu sagen würde 😉 Ein Flugticket würde da schon gut und gerne 898.83 CAN$ kosten!

So viel für den Moment. Die Fotos, die ich in Montreal/Laval gemacht habe, folgen im Laufe der Woche noch 🙂

Extrem Montrealing

Heute Mal wieder kein Sonntags-Eintrag dafür habe ich jetzt die Umlaut-Taste gefunden und werde über einige Ereignisse erzählen…

Fangen wir Mal mit dem Wochenrückblick an… In Geschichte ist wie immer einiges an Sprüchen zusammengekommen…

Es geht um den Kampf zwischen den Franzosen und den Engländern, und Éric stellt die Frage, ob wir es nicht alle gerne hätten, wenn die Franzosen über die Engländer gesiegt hätten… Mit meinem „Non“ bin ich aber etwas alleine dagestanden 😉

Zum Thema Liebkosungen hat Éric auch noch den ultimativen Tipp: Nennt euren Liebling doch nicht so langweilig „Mon belle fleuere“ – nein, wie wäre es mit „Mon belle cactus“… Naja, wenn er meint 😉

Dann gab es da noch den von ihm fikitiven Boxkampf zwischen einem Boxer in der Klasse und Sabrina… Die Umfrage war, auf wen man eher wetten würde, dass er/sie gewinnt… Zu seiner grossen Überaschung hat Sabrina die Abstimmung gewonnen… Und auch zu meiner… Und warum? Was sowohl er als auch ich nicht wusste, war, dass Sabrina auch boxt 😉 Das erklärt auch das blaue Auge von Sabrina, was sie vor einiger Zeit Mal hatte (ich berichtete).

Durchsagen sind aber auch was tolles…

On a l’idée de présenter des groupes de classe dans la place publique… Hum… des groupes de dance…

[Wir hatten die Idee, Schulklassen auf dem Hauptplatz zu zeigen… Ähh… Tanzgruppen…]

Jup – finde ich eine super Idee, Klassen zu zeigen – findet man in einer Schule ja so selten 😉

Ansonsten gab es in Physik noch auf einem Arbeitsblatt die Frage, was man mit Filtern (also Filter zum Durchgucken, die eine bestimmte Farbe ausfiltern) alles machen kann. Klare Antwort kommt von Pascale: „Tricher!“ (Schummeln/Bescheissen). Jup – so sehe ich das auch 😉 (Hintergrund: Eine Tankstelle gibt dir mehrere Pappkarten in die Hand, von denen du eine Auswählen darfst. Mit eben einem solchen Filter wird dann entschlüsselt, wie viel Rabatt du gewonnen hast…).

Nun zum wohl interessantesten Teil des Eintrages: Am Samstag war in St.Mathias-sur-Richlieu eine Halloween-Party für einige ASSE-Opfer 😉 Wirklich ganz nett – vorallem sahen manche Leute in ihrem Kostümen echt phänomenal aus – aber überzeugt euch selbst – die Fotos findet ihr wie immer in der Gallerie (Martin’s Gallery (ab Seite 16)). Aber die Musik war unter aller Sau 😉

Heute war wieder Mal schulfrei, da dieses Mal die Lehrer gestreikt haben (bisher wahren es ja die Busfahrer). Ergo hat ich heute frei. Dieser freie Tag wurde von Philipp, mir, Carla und Eva genutzt um in Eigenregie nach Montreal zu fahren – wirklich sehr toll 🙂 Bei einem Preis von 32.00 CAN$ vielleicht nicht gerade DAS Schnäppchen – aber man gönnt sich ja sonst nichts…

Gelohnt hat sich wohl auf alle Fälle würde ich Mal sagen – Eva hat unter anderem nun schon Mal ein Ballkleid gefunden, dass ihr sehr gut gefällt, und auch ansonsten hatten wir sehr viel Spass.

So haben Philipp und ich bei unserer Ankunft auf dem Busbahnhof den Bus von StarAcademy gefunden, was wir gleich Mal zum Anlass genommen haben, uns vor dem Bus zu platzieren und einige Fotos zu machen… Als wir dann zu Eva und Carla dazugestossen sind, wollten sie auch unbedingt ein Foto mit DEM Bus haben – als wieder zurück zum Bus… Aber da war er leider schon weg… Ich glaube, es ist jetzt wieder mein Photoshopping gefragt 😉

Ihr fragt euch, was StarAcadmie ist? Nunja, das ist eben so ein Laden, wo lauten Menschen reinkommen, die singen können und gross rauskommen wollen. Die Zuschauer wählen dann jede Woche einen oder mehrere Kandidaten raus, bis nur noch einer/eine übrig bleibt. Grosser Unterschied zu Deutschland: Hier können die Leute die da Teilnehmen auch singen 😉

In diesem Sinne: Haltet die Ohren steif – ich habe nur 2 Tage Schule und dann wieder frei 😉 *hehe*

Es gibt neue Fotos in Martin’s Gallery!

Horror, Brunch and more

Hallo zusammen!

Euer vernetzter Zeitgenosse hat Mal wieder ein bisschen neues fuer euch – wenn auch ohne Datum 😉

Beginnen wir mit einer Definition – was bedeutet „Parlament“

On parle et on ment.

[Man redet (parler) und man luegt (ment).]

Meine Franzoesischlehrerin ist ja auf der Suche nach einem Kinderwagen und dem ganzen Drumherum, was sie fuer ihr Baby brauchen wird. Dementsprechend war sie sehr erfreut, als sie in der Zeitung eine Anzeige gefunden hat, die fuer 33 CAN$ einen Kinderwagen, einen Essstuhl (also einen Stuhl damit das Kind essen kann, nicht ein Stuhl, den man essen kann…) sowie eine Tasche fuer Windeln angeboten hat.

Sie wollte auch sofort bestellen doch dann ist ihr noch die Fussnote ins Auge gefallen… Es handelt sich leider nur um Puppenzubehoer… Tja – dumm gelaufen 😉

In der Schule ist mittlerweile der zweite Teil der Finanzierungskampagnie fuer den Abschlussball angelaufen. War der erste Teil, der Schokoladenverkauf noch persoehnlich (also das eingenommene Geld wird einem persoehnlich fuer den Ticketkauf angerechnet), so ist der zweite Teil allgemein fuer den kompletten Ball. Dieses Mal wird keine Schokolade verkauft, sondern es gibt zwei Kataloge (einer Kleidung, einer Geschenke) von der sog. Humeur Croup Conseil Inc., in denen man sich Artikel aussuchen kann, die dann geliefert werden. Die Preise bewegen sich hierbei von 5.00 bis 25.00 CAN$ (was meiner Meinung nach fuer die meisten Artikel gnadenlos ueberteurt ist…).

Auch hier wieder mein Angebot: Wer was haben moechte, kann das gerne ueber mich bestellen – die ganzen Artikel muessten sich auf der Webseite des Herstellers finden… Portokosten gehen wie immer extra 😉

Von den allgemeinen Schulbeobachtungen gibt es insofern was neues, dass Wolfgang Prigge (Englisch) anscheinend ordentlich zu viele Blaetter von dem letzten Englisch-Examen kopiert hat… Diese Blaetter, die er zu viel hatte, habe ich mittlerweile schon im Franzoesisch- und Matheunterricht als Stapeltrenner gefunden… Naja, bietet sich bei dem farbigen Papier ja auch irgendwo an…

In Physik haben wir ein Labor-Examen gehabt… Vom Prinzip her ganz nett gemacht, aber ich fand es jetzt nicht so prickelnd…
Man hat mindestens so viele Stationen wie man zu pruefende Schueler hat. Diese Stationen werden alle durch Sichtblenden abgetrennt und durchnummeriert. In jeder dieser „Zellen“ gibt es eine Aufgabe, die beantwortet werden muss. Jeder Schueler hat ein Blatt, mit leeren Kaestchen, wo er dann die entsprechende Antwort eintraegt… Pro „Zelle“ hat man dann jeweils 1 Minute Zeit, bevor die Pfeife schrillt und man zur naechsten Station hetzt… Naja – Mal sehen, was da draus wird…

Naechste Woche werde ich wahrscheinlich Mal einem Maedchen daheim einen Besuch abstatten (resp. ihren Eltern). Es handelt sich dabei um Vicky „Vibi“ Breton, Tochter des Supermarktketteninhabers von Metro Breton. Hintergrund: Sie moechte gerne fuer ein Jahr nach Deutschland als Austauschschuelerin – Wolfgang Prigge befuerwortet dies auch… Aber ihre Eltern sind noch nicht so ganz ueberzeugt davon… Tja – Mal sehen, was ich daran aendern kann 😉

Am Wochenende war ich wieder Mal bei Philipp in St.Anne-de-la-Rochelle(-am-Gesaess-der-Welt) uebers Wochenende… Ganz nett, am Samstag waren wir im Cinéma Élysée und haben uns Décadence 2 (SAW II) angeschaut – ein Horrofilm. Nicht, dass wir uns so zu dem Genere hingezogen gefuehlt haben, aber ein Familienvater mit einem 5-jaehrigen Kind hat uns (resp. mir) eine Eintrittskarte geschenkt… Da konnte man ja nicht „Nein“ sagen 😉
Der Film ist so lala, aber halt eben umsonst gewesen…

Im Anschluss haben wir uns daheim noch den zweiten Harry Potter zuende angeschaut (war im Fernsehn) und um noch einen draufzusetzten (oder auch uns von den dauernden Werbeunterbrechungen zu entwoehnen) noch den dritten Teil angeschaut… Dabei kam ich mir mit Philipp wie Sportkommentatoren vor… Zu jeder Szene hatten wir irgendwie was zu sagen 😉

Sonntag (also heute) war der Besuch bei Philipp recht schnell (vor 10:00 Uhr) beendet, da ich mit zum Geburtstagsbrunch von der Mutter meiner Gastmutter mitgefahren bin… Lecker Essen gabs da 😉

Noten habe ich uebrigens auch wieder welche bekommen:

Mathematik:
Titel | erreichte % | von % | von 100%
Quiz | 4 | 4 | 100
Examen | 20.5 | 30 | 68
Arbeitsblatt | 4 | 4 | 100
Examen | 25.2 | 30 | 84
Quiz | 2 | 2 | 100
Examen | 27.3 | 30 | 91
—————————————————-
1.Etappe | 83.0 | 100 | 83.0

Das besonders erfreuliche daran: Klassendurchschnitt lag bei 73% – ergo bin ich 10% drueber – ich glaube, das ist bisher noch nicht so oft vorgekommen 😉

Ich glaube, dass wars dann erst Mal wieder fuer die Woche – man hoert/liest sich 😉

No panic!

Hallo zusammen!

Nur keine Panik – ich lebe noch 🙂

Warum es am Sonntag nichts zu lesen gab? Ganz einfach – ich war die Woche zu faul was aufzuschreiben, daher eben gaehnende leere 😉

Dafuer hier Mal eine kurze Zusammenfassung, was ich noch so notiert habe…

Meine Franzoesisch-Lehrerin hat uns von einem Traum erzaehlt, wo ihr Kind riessige aufgeblaehte Augen und Ohren wie Mickey-Maus hatte… Und dass, wo sie ihr Kind noch nicht Mal hat… Ich denke, man darf sich ruhig Sorgen machen 😉

Ansonsten haben wir in Franzoesisch ein neues Buch angefangen… Auf Grund von Faulheit werde ich jetzt aber nicht hochlaufen und den Titel suchen… Kennt ihr wahrscheinlich eh nicht, da es von einer quebecoisen Autorin ist…

In Mathe gibt es auch noch eine nette Aussage zum Thema Gruppenarbeit:

En équipe tout seule.

(In der Gruppe, aber ganz alleine).

Na, da kann sich wohl jemand nicht so recht entscheiden 😉

Fuer unsere Geschichtsfreunde noch etwas neues… Wusstet ihr, woher der Ausdruck Snob kommt?

Ganz einfach, damals (lange, lange ist’s her) wollten auch Mal nicht ganz so noble Leute auf eine Nobelschule… Aber hinter ihrem Namen wurde dann auf der Klassenliste „Sans noblesse“ (ohne Nobel) vermerkt. Weil das aber etwas lang war, hat man’s auf S.nob. abgekuerzt… Wer jetzt noch nicht die Aehnlichkeit sieht, ist ein B.isch. (BlindfIsch) 😉

Die erste Etappe hat ja heute offiziell geendet – aber wie in Deutschland der Notenschluss wird hier das Ende der Etappe nicht wirklich beachtet… Dementsprechend kann ich bisher nur 2 Ergebnisse der 1 Etappe verlauten lassen:

Franzoesisch:
Titel | erreichte % | von % | von 100%
Questionaire | 3.5 | 5.0 | 70
Examen | 22.5 | 25 | 90 | (45 Punkte von 50 Punkten)
Questionaire | 16 | 25 | 64
Examen | 29 | 45 | 64.38
—————————————————-
1.Etappe | 71.0 | 100 | 71.0

Englisch – ORAL COMPREHENSION:
Titel | erreichte Punkte | von Punkte | von 100%
Listening comp. | 18 | 20 | 90
Listening comp. | 13.3 | 20 | 66.5
Examen | 20 | 20 | 100
—————————————————-
Oral Comprehension | 51.3 | 60 | 85.15

Englisch – WRITTEN COMPREHENSION:
Titel | erreichte Punkte | von Punkte | von 100%
Examen | 20 | 20 | 100
Desktop-Book | 19 | 20 | 95
Written comp. | 20 | 20 | 100
—————————————————-
Written Comprehsion | 59.0 | 60 | 98.3

Englisch – GESAMMTNOTE
Titel | erreichte Punkte | von Punkte | von 100%
Oral Comprehension | 51.3 | 60 | 85.15
Written Comprehension | 59 | 60 | 98.3
—————————————————-
1.Etappe | 110.3 | 120 | 91.725

Und noch Mal fuer alle, die jetzt nur Bahnhof verstanden haben:

Franzoesisch: 71.0%
Englisch: 91.725%

Mathe folgt morgen – bin schon sehr gespannt, was das wird 🙂

Jack Astor’s != Jack Ass ;)

Montag
Heute habe ich mich erst ein Mal um das „Radio Étudiante“ gekuemmert – also mir das Studio angeschaut und meine Sendung auf Tag 8 verlegen lassen, da ich am Tag 7 immer eine Récuperation Francisation habe… Mei – was soll ich zum Studio sagen? Schlimmer, als ich mir das vorgestellt habe…

Der Mixer ist fest im Tisch verbaut (irgendwo verstaendlich), dabei aber die Kopfhoererbuchse zugebaut – ergo: keine Moeglichkeit zum vorhoeren von Titeln… Die CD-Player scheinen in Ordnung zu sein – der Rechner hingegen, der als MP3-Ausgabe gedacht ist unbrauchbar (hat zwar ’nen AMD K6 drinnen, aber dafuer gibt die Soundkarte keinen Mucks her)… Ich glaube, ich verstehe jetzt, warum keiner echte Live-Sendungen mit Moderation macht… Wenn man sich nicht einmal vorhoeren kann 😉 Also werde ich wohl auf das „tolle“ Voicetracking ausweichen 😉

Ansonsten gibt es aber auch eine gute Nachricht: Mein 2. Mathe-Examen, dass ich vor einiger Zeit geschrieben habe, ist nun zurueck: 84% 🙂 So macht Mathe Spass 🙂

Ansonsten waere da noch ein Brief von ASSE, ein Warning Letter, zu erwaehnen, der daheim in Deutschland aufgeschlagen ist…

wir wurden heute leider wieder informiert dass Martin noch immer sehr viel Zeit am Telefon verbringt.

*ghnnn* 😀

Nach Angaben der zuständigen Koordinatiorin, spricht martin fast täglich mit Ihnen.

Angabe von wem? Achso – alles klar! *muhahaha* *ggg* *hihihi* 😀

Mal sehen, ob ich das Original hier demnaechst reinbekomme 🙂

[Fuer die, die sich wundern, warum ich so einen Lachanfall hier gerade bekomme: Ich habe so den dumpfen Verdacht, dass eine gewisse Dame (wollen ja keine Namen nennen) hier nur wieder Stunk schieben moechte, weil ich sie per Mail belaestigt habe und deshalb einen Brief bzgl. meiner alten Familie rausjagt…]

So long – morgen werde ich ubers Intercom in der Schule die Bingo-Zahlen ansagen duerfen – wird bestimmt nett 🙂

Erwaehnenswert waeren noch zwei Sachen aus dem Geschichtsunterricht: Zum einen waere da das Erkenntniss, dass brummende Projektoren auch hier mit Fausthieben misshandelt werden 😉

Ansonsten ist da noch Sabrina – die heute etwas hervorgestochen hat: Sie hatte ein blaues Auge… Woher das kommt weiss ich nicht – aber das waere doch gelacht, wenn ich das nicht auch noch herausfinden werde…

Dienstag
Hab‘ ich doch gestern glatt vergessen zu berichten, dass Felix (ein Bekannter von Norbert und Alex) es doch nicht glauben konnte, dass ich Kanada bin und hat deshalb extra hier angerufen… Naja – ich kann mir schoenere Methoden vorstellen, mein Geld zu verschwenden…

Was sagt ansonsten der Tag so? In Éduc. Économique gab es heute die zum Thema Cooperative eine Aussage, um zu verdeutlichen, was eben eine Cooperative sein koennte: „Les trois dentistes“ [Die drei Zahnaerzte]… Irgendwie hat das fuer mich eine gewissen Aehnlichkeit mit „Die drei von der Tankstelle“ 😉 Ob die wohl auch eine Cooperative gebildet haben? 😉

Ansonsten muss ich mich Mal bei meinem inneren Zeitgeber bedanken… Der hat mich heute puenktlich um 07:10 Uhr geweckt… Warum um 07:10? Naja – in der Nacht war ein Stromausfall, dadurch haben die Wecker der Familie die Zeit vergessen und meine Uhr hat sich in der Nacht entschlossen, die Batterie leerzusaugen… Also bin ich heute im wahrsten Sinne des Wortes „zeitlos“ durch die Schule gestreift…

A propos Schule: Das Schulbingo war kein Problem – auch wenn ich in der Frueh ganz alleine die Ansage gemacht habe, weil meine Partnerin, die die Ansage auf Spanisch machen sollte heiser war…

Und nicht nur sie…

Auch in Physik hiess es fuer Pascale (Lehrerin) wieder ein Mal „Jubel, Trubel, Heiserkeit“ 🙂 Das klingt ganz nett, wenn Pascal von jetzt auf gleich auf ein Mal die Stimme verliert… 🙂 Nur etwas zu leise 😉

Wenn ich schon Mal von Physik rede: Examen: 65% (Examen zaehlt 45% der Etappe). Hmm.. Haette besser ausfallen koennen…

Trotz heisserkeit hat Pascale es hingebracht noch einen Warnhinweis zu geben (betreffend der Benutzung von den „boites à rayons“ – Lichtquelle…):

Ça glisse, ça tombe, ça brise – tu es mort!

[Es entgleitet dir, es faellt auf den Boden, es zerbricht – du bist tot!]

Ansonsten ist der Benzinpreis hier seit langem wieder unter die 1$-Marke gefallen – 0.99 CAN$ pro Liter… Dabei muss man sagen, dass es hier durchaus normal ist, dass sowohl Preissteigerungen- als auch Preissenkungen unmittelbar an den Kunden weitergegeben werden… So kann es durchaus sein, dass die Benzinpreise hier in einer Woche Achterbahn von 1,20$ bis 1,95$ fahren… Ein Konzept, ueber das man in Deutschland vielleicht auch Mal nachdenken sollte und nicht so weitermachen, wie das zur Zeit der Fall ist, bzw. geplant ist (Preissteigerungen werden nach 24 Stunden, Preissenkungen erst nach 1 Woche an den Kunden weitergegeben…).

Sonntag
„Vive la faulheit!“ – so oder so aehnlich koennte man wohl mein Blogging-Verhalten beschreiben, wenn man bedenkt, dass die letzte Zusammenfassung vom Dienstag ist… Naja – ich werde mich bemuehen, trotzdem die vergangenen Ereignisse moeglichst vollstaendig zu erwaehnen 😉

Renée hat mich folgendes per Mail wissen lassen:

Ach ja, mein letztes Souvenir aus Montréal ist ein Twix-Papier und ich habe es immernoch… erinnerst du dich noch, von wem das war? ^__^

Ja – ich erinnere mich noch! Das war da letzte Twix, dass ich hatte und unters Volk, resp. Renée, gebracht habe… Haette nicht gedacht, dass sie das Papier wirklich aufgehoben hat… Freut mich dafuer aber um so mehr 🙂

Ansonsten habe ich hin und wieder Mal im Fernsehn Eishockey geschaut. Dabei faellt so einiges auf: Im „Centre Bell“ ist einiges an Werbung fuer ein bekanntes Potenzmittel zu sehen… Und auch in der Werbung ist Viagra oft vertreten… Die Werbespots gestallten sich eigentlich alle gleich: Ein Mann kommt irgendwo rein/hin und wird gefragt, was er gemacht hat/wo er war… Seine (bestimmt sehr aufschlussreiche) Erzaehlung wird aber leider mit einem Sinuston belegt und sein Mund mit einer Viagra-Tablette zugeklebt… Beendet wird das ganz mit dem Hinweis: „Parlez-en à votre médicien“ – „Sprechen Sie mit Ihrem Arzt drueber“. OK – werde ich – aber noch nicht jetzt…

Gestern, Samstag, haben wir den Geburtstag von einem meiner Namensvettern gefeiert. Hierzu sind wir ins Jack Astor’s gefahren. Das ist vielleicht ein lustiges Restaurant… Ueberall haengen Tafeln mit Zeichnungen und schlauen Spruechen und die Tischdecken sind Packpapier… Das mit den Tischdekcen koennte man als Sparsamkeit auslegen – ist es wahrscheinlich auch – aber das nette ist, dass auf jedem Tisch ein Glas mit Wachsmalkreiden steht und man nach Lust und Laune sich austoben darf – was sowohl von Gross und auch Klein genutzt wird 🙂

Das Essen dort ist ganz lecker gewesen, auch wenn mich das Dessert fuer 5,95$ (Schokobombe – SEHR VIEL Schokokuchen) mehr gesaettigt hat, als das eigentliche Essen fuer 10.95$ (Fisch & Chips). War aber trotzdem ganz lecker 🙂 Sehenswert hingegen waren die Hamburger: Deckel lag neben dem Hamburger, auf dem Hamburger dafuer ein fetter Haufen fritierter Zwiebeln – aber wirklich viele! Das System fuer Getraenke ist ja schon bekannt – ein Mal 2,95$ zahlen – trinken bis zum Umfallen… Wenn ich das vorher gewusst haette, haette ich vielleicht doch etwas mehr als nur 2 Glaeser getrunken 😉

Ein Wort zu meiner „montre“ (Armbanduhr): Ich werde wohl noch fuer eine Wochen (vielleicht 3 und mehr) ohne Uhr rumlaufen, weil Casio eine Spezialbaterie verbaut hat, die erst im irgendwo bestellt werden muss… Na denn mal los…

Springen wir etwas zurueck zum Freitag: Da war ich mit Annabelle und Danielle Labonte-Larouche (also meine temporaere Gastfamilie) beim Badminton spielen – das war echt lustig 🙂 Anschliessend gabs Monopoly-Spielen, wo ich immerhin als zweiter beendet habe – wenn auch mit 518$ Schulden an Danielle 😉

Auch am Freitag haben wir in Éducation Physique die Benotung des Chardiograms gemacht – nette (also bloede da Sport) Sache… Man stelle rund um die Rennbahn Huetchen auf, wo sich die Schueler in Gruppen hin verteilen, nehme einen CD-Player der in immer kuerzer werdenden Abstaenden einen Piep von sich gibt und lasse die Schueler laufen. Ziel ist es, vor dem Piep am naechsten Huetchen anzukommen… Ich habe es bis zum Takt 10,25 geschafft – in anbetracht dass wir bei 13,5 dann aufgehoert haben, finde ich das garnicht mal so schlecht (Takte: ,0 ,25 ,5 ,75). Letzte Woche wurden ja die Spiel-Noten fuers Handball gemacht, da hatte ich in der Einzelbewertung ja 14 von 20 – kann also auch von dem her nicht klagen…

In Physik habe ich mein erstes benotetes „laboratoir“ – will heissen, man macht zusammen mit einem anderen ein Experiment und schreibt dann daheim einen dicken Bericht darueber… Leider habe ich in dieser Stunde zum ersten Mal gehoert, dass man den Bericht zusammen mit seinem Nachbaren dann abgeben soll – naja – fuer dieses Mal gabs eine Aussnahme, und Pascal korrigiert unsere Berichte getrennt. Wer so einen Laborbericht mal sehen will, darf sich an mich wenden – ich leite das Dokument dann weiter…

Springen wir eben noch Mal zum Samstag – da haben Louis-Bernard (der groessere Gastbruder) und ich bei der Mutter von meinem Gastvater Martial die Dachrinne gereinigt und das ganze Laub aufgesammelt… Im Gegenzug dafuer gabs fuer jeden ein leckeres Mittagessen und 10$ in Form eines Schecks… Ich glaube, ich werde mir wohl jetzt Mal ein Konto hier eroeffnen, damit ich meine Schecks ueberhaupt einloesen kann 😉

Und diese Woche war auch Mal jemand wieder bei der Post im Postfach… Dort lagen sage und schreibe 3 Sachen fuer mich drinnen… Eine Einladung von Cégép zum Tag der offenen Tuere, ein neues Kartenspiel von Bicycle, welches mir auf Garantie getauscht wurde sowie ein aeusserst lachhafter Brief von ASSE… Also genau der gleiche, wie auch meine Mutter bekommen hat… Einfach nur *muhahaha*. Angekommen bei der Post hier am 12.Oktober.2005 – na, DAS ist doch Mal ein tolles Geburtstagsgeschenk 🙂

Waehrend ich hier noch meine Hausaufgabe fuer Éduc. Économique (Wirtschaft) geschrieben habe, lief im Hintergrund auf VrackTV noch ein Mal in der Wiederholung eine Ausgabe von Mechant Changement – eine dieser Sendungen, wo das Zimmer von jemandem umgebaut wird… ganz nett dieses Mal, wie sich das Maedchen da dagegen gestraeubt hat, dass ihr Picatchu (*sic!*) ausgemistet wird und ihn dann hinterher nicht ein Mal vermisst, als er nicht mehr in ihrem Zimmer ist 😉

In diesem Sinne: Bis naechste Woche!

Verklemmte Kanadier?!

Montag
Heute, am erste Tag der Woche, der erfreulicherweise auch gleich ein Schulfrei mit sich brachte, war tagsueber eigentlich Ruhe im Hause… Abends ging es dann dafuer zur Schwester (oder so) meiner Gastmutter zum Abendessen – *lecker* 🙂

Dienstag
Beginnen wir mit einigen Zitaten… Hier meine Physiklehrerin Pascale, zum Thema, was man moeglichst nicht in die Hypothese eines Labor-Berichtes schreiben sollte…

Je pense que mon hypthèse va être confirme…

Wenn man das doch machen sollte, macht sie einen – genau! – tot 🙂

Immernoch in Physik, gesucht war das Geraet Pheriskop (Um-die-Ecke-schau-Ding)… Ihre Umschreibung war da in etwa so…

Also etwas, womit man andere sehen kann, und man kann es hoch und runter machen…

Schueler darauf hin – sehr selbstsicher uebrigens:

Ein U-Boot!

In Anbetracht der Tatsache, dass U-Boot und Sandwich im Franzoesischen beide „sous-marin“ heissen, noch viel lustiger 😉 Klar – mit einem Sandwich kann ich auch andere sehen… So gross, dass es mir das Sichtfeld versperrt ist es ja nicht unbedingt 😉

Zu guter Letzt gibt es bei ihr an der Zimmertuere auch noch ein tolles Merkblatt auf dem Briefpapier der Schule „Élève non fonctionell“… Das Wordart „confidental“ macht das Dokument dann neben dem Text so richtig glaubwuerdig 😉

Tjoah – sonst nix neues im Lande 😉

Oh – doch! Ich habe mein Geschichtsexamen rausbekommen: 88% 🙂 [Anm.: Warum akzeptiert b2evolution nicht das tag „string“? :D)

Donnerstag
Kennt ihr eigentlich den Kaese „P’tit Québec“? Das ist hier ein recht beliebter Kaese… Und unser Retter in allen Lebenslagen, Wolfgang Prigge, hat da auch etwas dazu zu sagen…

The cheese is produced in Otario, but only in Québec it’s called P’tit Québec… So we think it’s just made for us… Eeeehhhh!…. Bullshit!

In Mathematik habe ich heute mein zweites Examen geschrieben. Das lief eigentlich ganz gut bis auf die Tatsache, dass ich einen Unterpunkt einer Aufgabe partout nicht logisch loesen konnte… Aber das passt sich schon…

Franzoesisch hatte ich auch ein Examen heute (ergo habe ich heute 2 Examen geschrieben ;)) – Mal sehen, was das gibt, waren ja immerhin 25% der Étappe… Erinnert ihr euch uebrigens noch an mein erstes Examen, den Vergleich zwischen dem Film und dem Buch „Von Maeusen und Menschen?“. Das habe ich heute rausbekommen. 90% – Juppie! (45 von 50 Punkten – zaehlt fuer 25% der Etappe).

Nun – woll’ma noch Mal Éric Lemieux, meinen Geschichtslehrer ranlassen – die scheinbar unerschoepfliche Quelle von allen moeglichen Lebensweisheiten 😉 Aber bevor ich euch wieder mit seinen Spruechen bewerfe, gibts erst Mal das Ergebnis der Aufzeichnung seines Auftrittes bei der Fernsehsendung „Le Cercle“. Fuenf Sendungen wurden mit ihm aufgezeichnet – und bei allen ist er in der ersten Runde rausgeflogen… Das aber nicht unbedingt wegen Unwissenheit, sondern weil er einfach nicht gehoert hat, was die anderen im Studio schon als Antwort gegeben haben… Und zwei Mal das gleiche sagen, darf man ja nicht… Tja, beim naechsten Mal will er auf jeden Fall mehr als 2 Stunden schalfen 😉 (Sein kleiner Sohn hat ihn die ganze Nacht auf Trab gehalten…).

Aber beginnen wir nun mit den Spruechen – heute leicht Sexualkundemaesig angehaucht 😉 Der Einfachheit halber, schreibe ich sie einfach Mal auf Deutsch hin 😉

[…] Es gibt ja auch Leute, die sind beim Geschlechtsverkehr wie das Duracell-Haeschen… Immer hopp-hopp-hopp

Un non avec un grand „n“ „o“ „n“

[…] Meine Damen, ich gebe euch einen Tipp: Es gibt auch Jungs die nett sind, bis sie im Bett mit euch liegen […]

Seid froh, dass ihr nicht um 1760 lebt… da [in der franzoesischen Kolonie „Nouvelle-France“] wuerdet ihr als letzte geheiratet werden…

Es gab da Mal ein Forschungsprojekt… Barbie wuerde mit ihrem Busen die ganze Zeit nach vorne umkippen… Und Kenn ja keinen Penis… [Stimme auf Kleinkind verstellt] „Mama, Mama! Ich bin nicht ganz normal!“

Der Rekord an gezeugten Kindern in der Kolonie [Nouvelle-France] lag, wenn ich mich nicht irre, bei 28 Kindern… DAS gibt doch Mal ein Weihnachtsfest!

Doll, oder? Ich glaube, ich habe hier einen Heinrich-Ersatz gefunden 😉

Sonntag
Das ganze Wochenede habe ich bei Philipp in St.Anne-la-Rochelle verbracht… Wir haben wieder Mal einen Haufen Schmarn gemacht – wie sollte es auch anders sein – und ich habe u.a. Mal ausprobiert, wie das mit den Rosen aus Duct-Tape funktioniert… Ueberraschend gut sogar! Und aus lauter Jux und Dollerei habe ich sogar mir gleich 6 silberne gebastelt… Jetzt kann ich also ohne Probleme „The Bachelor“ nachspielen 😉

Um noch ein bisschen vom Freitag in der Schule zu erzaehlen… In Franzoesisch hat Catherine (Lehrerin) gemeint, dass es auch in Granby Prostitution gibt… Nachdem das Erstaunen der Schueler verflogen war, folgte dann aber auch gleich eine intelligente Frage, die wohl uns allen auf den Naegeln brennt: „Wo?“ 😉

Ansonsten hat Mr. Prigge noch wissen lassen, dasss er in Bonn geboren ist – genau wie Bethoven… Das ist auch der Grund, warum Bethoven so beruehmt geworden ist 😉

Was soll ich sonst noch so sagen? Ich werde am Donnerstag wohl meine erste Sendung im Schulradio von J.H.L. haben – und wohl damit auch der erste Moderator sein, der auch das Mikrofon benutzt… Angeblich sind alle anderen zu schuechtern, da was reinzusuelzen… Hmm… Also daran wird es bei mir hoffentlich nicht scheitern 😉

Dann noch eine Sache… es wird ja immer gesagt, dass die Kanadier etwas… verklemmt/konventionell sind, wenn es um so Sachen wie Sex, etc. pp. geht… Das kann ich bisher eigentlich nicht so bestaetigen kann… Vorgestern lief auf „Canal D“ sowie „TQS“ ein Pornofilm (ab ca. 22:30)… Soweit wohl nichts besonderes – wenn man in Deutschland Mal den ganzen Satelliten durchzappt findet man da ja auch einiges… Aber gehen wir Mal zum Radio… Vor einiger Zeit auf CKOI gehoert: Die beiden Moderatoren kuehren die Mail der Woche. Eine Leserin fragt, in welcher Stellung die Frau wohl am meisten „Spass haette“ (woertlich uebersetzt…). OK – das gleicht schon Mal ein bisschen der Dr.Sommer-Ecke in der Bravo – aber die Antwort ist doch ganz nett… „Am meisten Spass hast du in der klassichen Missionars-Stellung – wobei du dich umdrehen aber auf dem Ruecken liegen bleiben musst…“ Aha… Gut… Kann man jetzt so oder so sehen – aber einen rechten Sinn endeckte weder Philipp noch ich dahinter 😉

Aber die Kanadier sind ja etwas konventionell in dieser Angelegenheit, ne? 😉

Mathematische Geschichten…

Heute hatte ich wieder Mal (wie an jedem Tag 4) Geschichte… Und da soll noch Mal einer sagen, dass Geschichte nicht erheiternd sein kann 😉

Fangen wir Mal an mit der Reproque (Umkehrfunktion) in der Liebe an… Eine normale Funktion in der Liebe (Regle) waere: „Ich liebe dich.“ Die Reciproque dazu: „Ich dich auch!“ (Nicht wie einige meinten: „Ich dich aber nicht“ ;-)). Daraus folgern wir: Eric wuerde auch einen super Mathe-Lehrer abgeben 😉

Dann hatten wir da noch eine Lebensweisheit von ihm, die sicherlich schon allen bekannt ist…

Les Francais parlent trop… Comme les profs…

Das uebersetze ich jetzt Mal nicht – ihr sollt euch beim Blog-Lesen auch ruhig Mal anstrengen 😉

Zu guter Vorletzt will auch noch unsere Schulsekretaerin erwaehnen, die es doch tatsaechlich geschafft hat, heute eine Schuelerin waehrend des Unterichts im ganzen Schulaus auszurufen… Sofern fuer euch wohl nix wunderliches (macht man bei uns daheim ja dauernd), allerdings haben wir hier eine echt moderne, tolle Intercom (Televox)-Anlage, wo die Menschen im Klassenzimmer auch antworten koennen 🙂 Tja – wir stellen dabei fest: Zwischen „1-Taste-druecken-reden“ und „Viele-Tasten-zum-Klassenzimmer-auswaehlen-und-reden“ ist ein kleiner unterschied 😉

Und zu guter allerletzt noch was zum Ball: Er wird wohl am 23. Juni (oder doch August?) stattfinden – sobald ich genaueres weiss, melde ich mich 🙂

Noch einen Blick ins Mg2C-Packageing-Center: Die Paeckchen mit Schokolade an Uti sowie heimwaerts sind heute rausgegangen. Erwartete Ankunft in ca. 1 bis 2 Wochen im zerstueckelten Zustand… 😉 (Wir kennen ja die Post…)

Mittwoch
Heute haben wir den Kiosk schoen im Halloween-Style dekoriert – in 15 Minuten 🙂 Spitzenleistung 😉

Ansonsten – ernsthaft gesehen – gibt es auch ein bisschen was zu berichten: Mein Examen in Educ Economique (Wirtschaft) ist besser ausgefallen, als ich gedacht hatte: 41 von 60 Punkten 🙂 So laesst sichs leben 😉
Morgen gibts dann nur ein Examen in Geschichte – das fuer Physik wurde um eine Woche verschoben – Gott sei dank 🙂

Des weiteren habe ich mir noch eine Kiste Schokolade zum verkaufen geholt – eine super Sache das 🙂 Fuer jede verkaufte Kiste bekomme ich ca. 33 CAN$ gutgeschrieben. Dieses Geld kann ich mir dann auf die Kosten fuer mein Ticket fuer den Abschlussball anrechnen lassen… Nun, in anbetracht der Tatsache, dass ich dann mit 3 verkauften Kisten gut und gerne 100 CAN$ eingenommen habe, kann ich mir es sogar leisten bei minimalen Unkosten (ca. 1 CAN$) noch jemanden zum Ball einzuladen 🙂 Oder ich verkaufe das zweite Ticket schwarz 😉

Joah – A propos Ball: Das erste Treffen fuer die Organisation fuer den Ball gab es ja am Montag – da habe ich mich in die Gruppen fuer die Gestalltung des Abends sowie fuer die Auswahl der Schulringe eingeschrieben – Mal sehen sehen, was ich da schon so alles zu sehen bekommen… Der Ball wird dann voraussichtlich am 23.06.2006 sein – wo werden wir demnaechst entscheinden… Immerhin sind wir ca. 500 Schueler, die ihren Abschluss machen – da muss die Location schon recht gross sein… Das heisst, es wird wohl darauf hinauslaufen, dass die Eltern nur zum Steh-Coctail eingeladen werden und dann wieder heimfahren duerfen, wenn die „Finissants“ in den Ballraum reingehen… 🙂 Das wird vorallem die Eltern freuen, die 40 Minuten in eine Richtung fahren, nur um dann schnell einen Drink zu schluerfen 😉

OK – es gibt noch viele andere Sachen, die ich eigentlich schreiben wollte, aber – scheiss Alzheimer 😉 – die habe ich wieder vergessen 😉 Ich werde mir wohl Mal ein Notizbuch zulegen 🙂

Donnerstag
So – ein Notizbuch habe ich mir zwar nicht zugelegt, dafuer aber einen gelben Schmierzettel, auf dem ich allerhand interessante Sachen notieren kann.

Tja – dann wollen wir Mal die Spruechewelle los lassen 😉

Matheunterricht:

2 (MAL) (WURZEL AUF) x + 4 (WURZEL ZU) -1 = x
Prof.: Si on veut isoler le y, ou est le problem^
Éleve: Il n’y a pas de „y“…

Éducation Économique:

Prof.: Qu’est-cq qu’on fait dans l’administration?
Éleve: Administrer.
Prof.: Whoohoo!

(Erinnert mich irgendwie an Knittels Vektoraddition ;))

So – genug Spruecke, oder? Hier noch einige Beobachtungen und Sachen, die ich noch erwaehnt haben wollte…
Seit neuestem ist in meinem Bus ein sog. „Silent Witness“ – also eine Ueberwachungskammera installiert… Bin ich denn wirklich so kriminell, dass ich ueberwacht werden muss?! 😉

Ansonsten hat meine Franzoesischlehrerin noch einiges neues zu berichten – also eigentlich hat sie das schon vor einiger Zeit gesagt, aber ich habe das erst heute niedergeschrieben 😉

Also sie ist im 5.Monat schwanger (Glueckwunsch – auf dass das Kind nicht auch Laudine heissen muss ;)) und sie hat ziemliche Schmerzen, wodurch sie auch nix essen kann. Deswegen hat sie sich vom Arzt Pillen verschreiben lassen… Diese gibt es leider nicht als Plagiat – deshalb kostet da eine kleine Dose auch gut und gerne 192 CAN$… Und: Sie wirken nichts! Naja – ein bisschen wirken sie schon… Sie kriegt dauernd Lachanfaelle, wenn sie die Pille eingenommen hat 🙂 (Aber Schmerzen hat sie immernoch ;)).

Ansonsten hat sie heute noch eine Imitation eines betaeubten Babys zum besten gegeben… Ich wusste garnicht, dass berauschte/bewusstlose Babys einen Sinuston von sich geben 😉

Zum kroenenden Abschluss war ich heute noch mit Annabelle in der Stadt (meine) Haare schneiden lassen (13 CAN$) und einige neue Klamotten fuer mich kaufen… Nicht zu glauben: 1 Hose, 1 Hemd und 1 Pulli: 150 CAN$ – und dass war noch das billigste, was es da gab! Hmm… Ich glaube, ich werde Mal meine beiden Gastbrueder hier fragen, ob die mir ihre alten Sachen schenken wollen, in die sie nicht mehr reinpassen 😉

Samstag
Habe ich eigentlich schon mein Geschichtsexamen erwaehnt, dass ich am Donnerstag geschrieben habe? Ist an sich ganz gut gelaufen – denke ich zumindest 😉 Was es genau ist, werden wird bald wissen – ich hoffe Mal wieder auf 60%++ 😉

Was gibt es noch erwaehnenswertes? Nun, meine Franzoesischlehrerin, Catherine Ich-weiss-nicht-wie-mit-Nachnamen, hatte am 06.10. Brutseltag – Herzlichen Gluehstrumpf 😉

Die Ueberwachungskammera (Silent Witness – mitlerweile aufgekauft von Honeywell; auch bekannt fuer Heizungssysteme) ist mitlerweile verschwunden… Das liegt wohl daran, dass der Busfahrer wieder seinen urspruenglichen Bus zurueckbekommen hat…

Eine weitere Beobachtung die ich machen konnte, war dass hier in Canada, genauso wie in Deutschland, es einige Schueler gibt, die ohne Probleme den Schulgang nachgaehnen koennen… Toll, oder? 😉

Wollen wir aber auch noch etwas ueber den heutigen Tag, Samstag, berichten: Ich war heute bei meinem ersten Hockey-Spiel: In der Arena von Waterloo (Aréna Jacques Chagnon). Es war echt toll, aber kalt 😉 Nein – Mal im Ernst: Es war wirklich sehr toll, sich das Spiel anzusehen, aber man konnte auch sehen, wie brutal der Sport ist… Zwei Spieler (jeweils einer von jeder Manschaft) wurden in der 2 Halbzeit vom Platz gestellt (also „rote Karte“), und auch ansonsten war die Strafbank gut besetzt (Strafen von 2:00 bis 15:00 Minuten). Am Ende spielte Waterloo mit nur 4 gegen 5 Spieler… Die Begegnung war uebrigens zwischen den Maroons Junior AA-Team (Waterloo) und den Cyclone St-Crylle. Eintritt habe ich keinen Bezahlt (mein Gastvater hatte Freikarten), aber auch ansonsten ist es nicht wirklich teuer: Fuer ueber 18-jaehrige kostet es nur 4 Euro… Ein eigentlich ganz vernuenftiger Preis…

Ansonsten hasse ich diesen Computer vor mir immernoch – da geht nix vorwaerts 😉 Von Photoshop und Co will ich ja garnicht reden, wenn man nicht ein Mal Word 20 Minuten am Stueck benutzen kann, ohne die Gefahr, dass alle Arbeit den Bach runter geht…

Daher: Sollte irgendjemand im Raum Waterloo einen leistungsfaehigen PC verschenken wollen (so fuer 1 Jahr ;)), dann soll er mich bitte Kontakttieren. Meinetwegen gebe ich auch 1 Poutine aus 😉

Sonntag – irgendwann gegen Mitternacht
Heute war tagsueber DAS Event, dass der Ofen im Hause zum ersten Mal angeheizt wurde – sonst war es recht ruhig 😉

Aber am Abend sind wir zum Abendessen in irgendeinen Saal von irgendeiner Organisation gegangen… Sorry – genauer weiss ichs auch nicht, nur dass die ganzen Einnahmen von Abend (also die 10$ Eintritt fuer das Essen) der Kirche und den damit verbundenen Aktionen zu gute kommt…

Zum Einwerfen gab es Spagehetti (Oder auch ganz nett abgekuerzt: [Schpagg] (das soll Lautschschrift symbolisieren ;)) und als Nachtische saemmtliche Variationen von Kuchen – sehr lecker 🙂

Tja – nach einer Tombole war es dann Zeit zum Tanzen – resp. sitzen 😉 Beim Wasser einschmeissen (tolles Wort, oder?) ist mir dann der Analysen auszug (Nein, Marek, kein Annalysenauszug ;)) ins Auge gefallen – mensch, bin ich froh, dass in dem Wasser kein Blei drinnen ist 😉

Was gibt es sonst noch zu sagen? Nun, DJ Oetzi ist mit seinem „Hey Baby“ auch schon bis hierher vorgedrungen… „Die Perfekte Welle“ und „Schnappi“ kennen sie hingegen hier nicht, wodurch ich auch „leider“ nicht den Schnappi- bzw. Welle-Tanz vorfuehren konnte… Da bin ich jetzt aber traurig 😉

Achja – und nur so als Nebeninformation, weil einige im Camp sich nicht sicher waren, ob man die sog. „bise“ 1 Mal, 2 Mal oder 3 Mal gibt… Also hier in QC wird sie anscheinend 2 Mal gegeben – wobei es durchaus schnurzepiepe ist, ob man an den selben Partner im Laufe des Abends 5 Mal kommt 😉

OK – so weit so gut… Noch schnell eine Mail-Antwort an Renée, mein Lieblingsalien 😉 rausschicken, und dann ab inne Heia – morgen ist ja auf Grund von Ferien keine Schule 🙂

Family Exchange

Halloechen!

Dann will ich Mal meine „Witzeliste“ abarbeiten (ein Schmierzettel, wo ich immer wieder Sachen notiere, die ich euch um die Ohren hauen moechte ;)).

Am Dienstag letzter Woche war ja Feueralarmprobe… An sich ganz witzig (bin erst Mal der falschen Gruppe hinterhergelaufen) aber irgendwie auch einfach daemlich…

Der Feueralarm hier ist nicht so wie bei uns eine Sirene sondern eher so eine „ooonk“ „ooonk“. Naja, und die Sirenen sind nur auf dem Gang… Will heissen, dass wenn die Tuere zu ist und die Schueler laut sind kann man da in aller Seelenruhe verbrennen. Das ist [Toll!] 😉

Achja – wusstet ihr eigentlich, dass „castor“ auf Franzoesisch was ganz anderes ist, als bei uns im Deutschen? Castor ist im Franzoesischem ein Biber – aber auch so macht es Sinn, dass Greenpeace und Co. sich immer an die Gleise ketten, wenn es einen Castortransport gibt… Die armen Tierchen einfach in Wagons einzusperren und wegzuschicken… Nenene… 😉

Am Montag haben wir uebrigens einen neuen Gong bekommen. Will heissen, wir haben jetzt einen 11-Klang-Gong. Schon toll, oder? Vorallem, wenn man das jetzt Mal mit meiner Therorie vergleicht, dass die Anzahl der Toene im Gong das Niveau der Schule wiederspiegelt… Wenn das so weiter geht, Gongt es nur noch 😉

Dann will ich euch auch noch einige andere Sachen vorblubbern, die mein Geschichtslehrer (jaja, Eric der Beste/Lemieux) von sich gegeben hat (also gesagt hat ;)). Unter anderem hat er eine super Filmvorlage fuer einen neuen Kinofilm geliefert. 2035, ein krieg um Schnee, weil das Wasser drinnen ist… Naja und zum Thema Anarchie hat er auch eine super Meinung…

Anarchie ist toll. Da kannst du auf der Strasse fahren wo du willst – und dann bist du innerhalb kuerzester Zeit tot…

Eric Lemieux – Sinnerhaltend aus dem Franzoesischen Québecois

(natuerlich war das nicht ernst gemeint…)

Tja – und ich habe heute mein Mathe-Examen zurueckbekommen: 68% (von 100%). Nicht wirklich berauschend, aber immerhin 10% ueber dem Klassenschnitt…

Einige Tage spaeter…
So – jetzt bin ich als bei meiner Gastfamilie, wo ich das Rest des Jahres bleiben werde. Die Familie ist echt in Ordnung – ich glaube, hier kann ichs durchaus aushalten 😉

Ansonsten ist aber nicht wirklich viel passiert, lediglich kann ich von meinen massiven Problemen hier berichten, Thunderbird mit meinem Mailarchiv zum laufen zu bringen… Ist echt schlimm… Ich werde jetzt wohl Mal die Brechstangen-Methode anwedenden… Mal sehen, ob das was hilft 😉

Einige Minuten spaeter…
Man muss Thunderbird nur im Blog drohen, und schon gehts… Tss… 😉

Sonntag
Heute waren wir kraeftig unterwegs… Einkaufen und so… Ansonsten ist nicht viel passiert, ausser dass Thunderbird Mal wieder den kompletten Index fuer meinen Posteingang vergessen hat *tilt*. Nachdem er endlich wieder erstellt wurde, lasse ich jetzt Mal den Ordner komprimieren – hoffen wir, dass das was bringt… Wenn nicht… *mad* 😉