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Die Schläfergruppe

Dieser Eintrag wurde schon am Donnerstag vorproduziert. Eine ausführliche Berichterstattung erfolgt in einem späteren Eintrag.

Heute, direkt nach der Schule (mehr oder weniger… Um 18:45) beginnt für Philipp und mich eine „Nacht-Reise“ nach Montréal.

Dort werden wir uns gegen 21:00 Uhr zu eben jener in der Überschrift erwähnten Schläfergruppe mit Verena zusammenfinden.

Warum Schläfergruppe? Nun, wir drei werden für das Wochenende bei Éric (genau, der in Laval!) wohnen und eben auch schlafen 😉

Was haben wir so für den Abend geplant? Hmm… In erster Linie werden wir wohl reden – viel reden 🙂 Und ich werde einen weiteren Tiramisu zaubern 🙂 Irgendwie muss die zweite Dose Mascarpone ja weg 😉

Einstweilige Verfügung gegen die Wikipedia

  Möglicher Verstoß gegen den gesunden Menschenverstand.

Berlin (Deutschland), 19.01.2006 – Zurzeit ist die deutschsprachige Wikipedia nicht über die Domain wikipedia.de zu erreichen. Es ist nur eine Außerbetriebsnachricht des „Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.“ zu sehen.

Wikimedia Deutschland erklärt dazu, dass eine einstweilige Verfügung des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg vom 17. Januar 2006 dem Verein untersagt, von dieser Domain auf die deutschsprachige Ausgabe der freien Enzyklopädie Wikipedia (de.wikipedia.org) weiterzuleiten.

Derzeit werde geprüft, wie die bisherige Weiterleitung zur Enzyklopädie Wikipedia wieder hergestellt werden kann, so Wikimedia Deutschland weiter. Der Zugriff über de.wikipedia.org funktioniere weiterhin.

Im englischsprachigen Wikipedia-Artikel über den 1998 verstorbenen Hacker Tron wurde über einen Zusammenhang spekuliert. Dessen Eltern hatten, ebenfalls vor dem Amtsgericht Berlin-Charlottenburg, eine einstweilige Verfügung gegen den Wikipedia-Betreiber „Wikimedia Foundation“ erwirkt, den Namen ihres Sohnes nicht zu nennen.

Um 10:05 Uhr MEZ meldete die Internet-Nachrichtensite „Golem“, Wikimedia Deutschland habe diesen Zusammenhang ihnen gegenüber bestätigt. Der Verein wolle gegen die Gerichtsentscheidung vorgehen.

Um 11:09 Uhr MEZ berichtet die Online-Ausgabe des „Spiegel“, dass Thorsten Feldmann, Anwalt des Vereins, einen Antrag auf Aussetzung der einstweiligen Verfügung gestellt hat. Sollte der Antrag angenommen werden, könnte wikipedia.de vorläufig wieder online gehen. Auch er bestätigte den Zusammenhang mit der letzten einstweiligen Verfügung.

Um 15:36 Uhr MEZ meldeten dann die Internet-Nachrichten der Tagesschau, Feldmann rechne mit einer mündlichen Verhandlung innerhalb von zehn Tagen.

Hintergrund:
Die Familie des verstorbenen Hackers, der den Spitznamen „Tron“ verwendete, hat gegen die Wikipedia eine einstweilige Verfügung (EV) eingereicht, da die Wikipedia in dem Artikel den kompletten Namen des Hackers ausgeschrieben hat.

Wie komme ich doch noch zur deutschen Wikipedia?
Die deutsche Wikipedia ist weiterhin über die „richtige“ URL, http:// de.wikipedia.org / erreichbar.

Meine Meinung
Einfach krank! „Tron“ ist durchaus eine Person des öffentlichen Interesses – auch, oder gerade weil, er ein Hacker war. Ich hoffe stark, bzw. gehe stark davon aus, dass der Rechtsstreit zu Gunsten der Wikipedia ausgeht.

 

So, genug gewetter! Im heutigen Französisch-Unterricht hat Catherine, die Lehrerin uns wissen lassen, dass sie in ihrem Leben noch 2 große Träume hat.

Der erste wäre ein Mal mit voller Absicht durch eine Dreckwasserpfütze mit ihrem Auto zu fahren und jemanden dadurch ganz doll zu besudeln…

Der zweite wäre, dass sie gerne Mal jemandem in einer Bar ein Glas Wasser ins Gesicht schütten möchte…

Hmm.. Toll, was unsere Lehrer da so von Träumen… Frau Kosiol, Sie lesen doch angeblich hier auch mit… Was haben Sie denn so für Träume? Gehen die auch in diese Richtung? Die Kommentar-Funktion nimmt Ihre Antwort gerne kostenfrei entgegen.

Achja, nebenbei haben in Französisch auch den ersten Teil eines Grammatik-Examens geschrieben… Bleibt mir blos weg damit 😉

A propos Examen: In Geschichte haben wir auch eins geschrieben – aber nur ein „Mini-Examen“, d.h. es bestand nur aus 10 Fragen.

Wieso das? Nun, dass habe ich ja schon Mal erwähnt… Die 2. Etappe ist zu kurz 😉 Daher hatte Éric nicht genug Zeit mit uns den ganzen Stoff des Moduls durchzunehmen.

Ausserdem haben wir heute in Geschichte noch was ganz anderes tolles gelernt: Wie wurde der Eistee erfunden?

Nun, das war so: Damals, vor langer, langer Zeit, waren die englischen Kolonien ziemlich sauer auf ihre „Mutter“, also England… Da hatten die so einen tollen Spruch: „No taxation without representation“. Sie wollten also auch ein Bisschen in der Politik mitreden.

Das wollten die Engländer aber nicht. Also waren die Zukünftigen Amis sauer und haben die Engländer etwas ärgern wollen. Was macht man da also? Genau: Sie haben das höchste Gut der englischen Kultur im Hafen ertränkt: Eine ganze Schiffsladung Tee…

Und so ist der Eistee entstanden 😉 Toll, ne?

Auch in der Mittagspause war heute einiges los: So haben wir in der „Animation et organisation de la vie scolaire“ heute die ganzen Geburtstage gefeiert, die so angefallen sind… War ganz nett 🙂 Als Geschenk gab es von Lisette für alle Beagles (Teigkugeln mit Füllung) und für die Geburtstagsopfer (also auch ich ;)) gab es ein kleines Säckchen mit einer Tüte Gummibärchen sowie einer Figur aus Zinn/Metal mit einer Kristallkugel (ich habe 3 Schildkröten).

Dadurch das ich bei Lisette gefeiert habe, habe ich heute auch nicht beim Ring-Verkauf helfen können, obwohl das wohl nötig gewesen wäre… Wir haben heute sage und schreibe 30 Ringe verkauft! Langsam kommt Schwung in die Sache! Aus diesem Grund haben wir die Verkaufsaktion auch um eine Woche verlängert. 🙂

Tja, das wars dann auch schon wieder für heute!

Morgen gehts nach der Schule direkt mit Philipp nach Montréal, wo wir uns mit Verena und Paula (Paula erst am Samstag) treffen…

Von dem her kann es sein, dass die nächsten Einträge vorproduziert sind 😉

Temepte de… quoi?

Heute war zum zweiten Mal keine Schule auf Grund eines…. Schneesturmes?!?!?!.

Also ich finde, man sollte es nicht übertreiben… Es hat zwar ein bisserl geschneit, aber so schlimm war es auch wieder nicht.

Naja, hat man sich dann endlich genug über die Tatsache ausgelassen, dass es keinen Schneesturm gab und die Seite mit dem Titel Tempete de neige genauer angeschaut, findet man da etwas ganz anderes:

À cause des conditions climatiques difficiles, les cours ne seront pas dispensés aux élèves francophones et anglophones ainsi qu’aux élèves des institutions privées demeurant sur les territoires de la Commission scolaire du Val-des-Cerfs et de la Commission scolaire Eastern Townships (secteur ouest) comprenant les secteurs de Granby, Waterloo, Cowansville et Farnham.

Sieh Mal einer an… Es sind nur schwere klimatische Bedingungen… Ergo als vereiste Strassen… 😉

Aber ganz allgemein scheinen diese etwas schwierigen klimatischen Bedingungen auch andere Auswirkungen zu haben – zum Beispiel auf das Fernseh- und Stromkabel. So gab es heute abend mindestens 5 Ausfälle des Bildes auf Grund von Spannungsspitzen im Stromnetz…

Was habe ich heute sonst noch so auf die Beine gestellt?

Nun, ich habe unter anderem erfahren, dass ich nächste Woche mit Philipp und seiner Familie auf ein Konzert der Cowboys fingants gehen werde… Fragt mich blos nicht, warum ich vor einer Woche, als ich zugesagt habe, verstanden habe, dass das ganze schon morgen nachmittag wäre… 😉

Was war sonst noch? Nun, jemand, genauer gesagt Thomas, von der JPB hatte die Idee, die Webseite der JPB auch mit einem Chatbot auszustatten – ganz in Manier der Yello-Strom Webseite.

An sich eine super Idee, nur leider mangelt es an drei Sachen:

  1. Einen vernünftigen Interpreter für die „Gehirn-Dateien“ (sog. AIML-Files)
  2. Einen guten Satz Standard-Phrasen auf Deutsch, die nicht Syntax-Fehlerverseucht sind
  3. Ein vernünftiges Training für den Bot, damit er auf Fachspezifische Fragen (in diesem Fall Fragen über die Jugendpresse) antworten kann

Bis auf letzteres habe ich heute eigentlich schon alles bekommen. Nach einem anfänglichen Test mit Howie musst ich fesstellen, dass dieser sich leider an Umlauten verschluckt… Schlecht. Ausserdem hätten wir den nicht auf dem Server installieren können.

Spasseshalber habe ich dann Mal (wieder Mal) Program E ausprobiert… Als Standard-Satz Phrasen habe ich die durchaus guten (also syntaxfehlerfreien) von Howie verwendet. Das klappt sogar ganz gut 🙂

Damit hätten wir jetzt schon zwei Probleme gelöst… Jetzt fängt nur die Arbeit des Aufbaus der Wissensdatenbank an… Dazu müssen erst Mal eine Hand voll Leute den Bot, oder auch Online-Jule, mit Fragen löchern und mitprotokolieren, welche Frage nicht die gewünschte Antwort ergab. Ein Beispiel für eine nicht optimale Antwort, die ich in den Logfiles gefunden habe:

Frage: Wo finde ich Informationen über journalistische Darstellungsformen?
Antwort: Im uns bekannten Universum.

Ja, durchaus korrekt diese Antwort, aber eben nicht optimal… 😉

Tja, und morgen? Morgen wirds wohl wieder Schule geben – wenn es nicht wieder stürmt 😉 (Hätte ich jetzt so direkt auch nichts dagegen ;))

Nüx

Heute gibt’s Mal nix neues 🙂

Back to daily bloging…

Ihr wolltet es ja nicht anders! Ihr habt es eigentlich auch garnicht anders verdient! Ja, genau! Ihr seid daran schuld! Nur ihr alleine!

www.martin-goes-to-canada.de, der Blog-Überaschungserfolg von 2005, ausgezeichnet mit dem OIVG-Preis *1) , geht wieder „back to the roots“.

Ab heute gibt es wieder täglich frische Einträge für alle 🙂


^^ Das hier ist die Grenze des Dummgeschwätzes… Jetzt sind wir drunter, also gehts wieder „normal“ weiter 😉

Heute, erst Mal so wie es immer der Fall ist, wenn nicht gerade gestreikt wird, oder Ferien sind, hatte ich Unterricht, ein „Tag 1“. Ein durchaus erfolgreicher sogar würde ich Mal behaupten…

Im Mathe-Unterricht habe ich mein Mathe-Examen von letzter Woche rausbekommen, und was soll ist sagen: 95% 🙂 So lässt sichs doch leben 🙂

Ansonsten war eigentlich nicht wirklich viel los… Das ist halt die Sache bei täglichen Einträgen… Die werden immer kurz, wenn nichts vorgefallen ist 🙂

*1) OIVG-Preis: Ohne Informationen viel gelabert - Preis

Martin to the movies!

Eine Woche Schule ist wieder in’s Land gezogen (nicht ein Mal eine ganze… Montag war ja auch frei ;)).

Was gibt es da so zu berichten? Nun, als erstes wollte ich noch das Erkenntnis von meinem Geschichtslehrer Éric verbreiten, dass in Canada wirklich jeder wählen darf, auch Gemüse… So habe ich das zumindest verstanden 😉

An sonsten hat bei uns der Schule der Verkauf der Finissants-Ringe begonnen. Ich sag noch Mal eben was es damit auf sich hat: Wir, das Ring-Kommite, haben jeweils ca. 10 Ringe für Jungen und Mädchen ausgesucht (aus einer Auswahl von ca. 500 Ringen). Diese 20 Modelle stellen wir auf der „main“ (der zentrale Gang der Schule) aus. Dort können dann alle Finnissants sich einen Ring kaufen, incl. persöhnlicher Gravur. Diese Gravur ist meistens der Schulname und das Jahr des Abschlusses sowie der eigene Name (meistens innen).

Diese Ringe kosten (je nach Metall) zwischen 70.00$ und 230.00$. Ich habe die Firma, die uns beliefert, Graduor, mit der Bitte angeschrieben, dass sie die Fotos von den Ringen schicken, die wir verkaufen. Sobald ich sie habe, werde ich sie auch hier ausstellen.

Ansonsten vielleicht noch erwähnenswert: Die Homepage der Schule, www.jhl.csvdc.qc.ca wurde gehackt. Screenshot.

Am Freitag war ansonsten so ein kleiner Stress-Tag… Will heißen, 2 Examen geschrieben: Mathe und Physik. (Physik war übrigens 85%, also 3 Fragen falsch beantwortet).

Überhaupt verlängern die meisten Lehrer die 2. Etappe kurzerhand bis äußersten Ende, also dem 31.Januar (normalerweise wäre sie schon am 20.Januar zu Ende). Dies scheint aber hier keinen groß zu kümmern, es scheint eher normal zu sein: Auf Grund der Weihnachstferien haben halt nun Mal 2 Wochen gefehlt, in denen man normalerweise Untericht gemacht hätte…

Tja, noch so eine Frage in die Runde: Den „Film mit dem Fahrradsattel“ (also Mädchen, Mädchen) haben die meisten ja „konsumiert“. Aber wie steht es um den 2.Teil, Mädchen, Mädchen 2 – Loft oder Liebe“? Hat den jemand? Wenn ja: Diese Person möge sich doch Mal bitte per Mail an mich wenden 😉

Aber a propos wegen „Mädchen, Mädchen“: In diesem Film spielt auch ein Mädchen, resp. junge Frau wäre wohl passender: Karoline Herfurth (*1984, Berlin). Während ich ein bisschen in Google mit ihrem Namen gesucht habe, bin ich dann über Umwege auch auf die Seite von einer Kinder- und Jugenlichen Filmrollenvermittlung, Starmoviekids gestossen.

Zum Thema Voraussetzungen, dass man aufgenommen wird, kann man folgendes lesen:

Welche Voraussetzungen muss ein Bewerber erfüllen, um in die Darstellerkartei zu kommen?

Grundvoraussetzung ist,daß der Darsteller selbst (und nicht sein Umfeld) Spaß daran hat, sich vor der Kamera zu entfallten und zu präsentieren.

Aussehen spielt keine Rolle, SMK sucht vielseitig einsetzbare, interessante Menschen, die das gewisse „Etwas“ haben und über viel Ausstrahlung verfügen.

Hmm… Versuchen wir doch Mal, das an Hand von mir zu analysieren… Habe ich Spaß mich vor der Kammera zu entfalten? Gute Frage: Denke schon 🙂 Zumindest fand ich es äußerst lustig in Frankreich auf der Hausbootfahrt vor der Kammera auch Mal rumzuhampeln (nur war da halt kein Band in der Kammera, was aber nicht zwingend mein Fehler war ;)).

„Vielseitig einsatzbare, interessante Menschen“ werden gesucht… Ich denke doch, dass ich vielseitig einsetzbar bin: Wenn man mich in Deutschland nicht braucht, kann man mich auch Mal 1 Jahr in Kanada einsetzen und überhaupt: Ob ich als Techniker hinter der Bühne oder als Improvisant (also jemand der improvisiert) vor einigen Leuten stehe, macht für mich auch keinen Unterschied…

OK, doch: Macht schon einen Unterschied: Beim improvisieren sind meistens mehr Mädls um mich herum 😉 *duck* *renn*

Ausstrahlung verfüge ich auch… Und zwar einen rießigen Umfang voll davon 😉

Demnach müsste ich ja eigentlich doch gute Chancen haben, aufgenommen zu werden, oder?

Was meint ihr, soll ich mich Mal da anmelden? Ich meine, wäre bestimmt auch Mal ein netter Job über die Leinwand/den Fernsehschirm zu hoppeln, oder? 😉

Ich meine, nicht dass das die erste verrückte Idee von mir wäre 😉

Danke an Marek für den Hinweis, dass der Link zu Mädchen, Mädchen 2 auf einen Uralt-Film gezeigt hat… Korrigiert.

2006: Alles bleibt besser!

Jetzt ist es also da – 2006, das Jahr, dass keine mersennsche Primzahl ist, und sich deshalb leider auch nicht für eine Ausschüttung von einigen Dollarn qualifiziert. Schade, oder?

Aber, wir haben das Jahr 2006 erreicht! Wir sind da, wo die Menschheit bisher noch nie war! Ganz getreu dem Motto „Die Jahreszahlen – unendliche Weiten“.

Ich denke, da ist es doch an der Zeit ein bisschen sinnlos zu schwafeln, und wenn es auch nur gemacht wird, um dem Motto des Jahres 2006 – alles bleibt besser – gerecht zu werden. Von wem das Motto kommt? Was kümmerts dich? Es ist ein Motto 🙂

So oder so war auch 2005 ein sehr bewegtes Jahr… Die Sonne schickt uns auf die Erde einen Strahlen-Sturm, an dem wir alle hätten eingehen sollen… Und als dass nicht genug wäre, überfallen Feuer-Ameisen Europa! (Dass wir daran sterben werden, muss ich ja nicht extra erwähnen, oder?). Achja, und die EU schafft Deutsch ab… Wenn das Mal nicht schockierend ist..

Ach, ihr findet das garnicht *so* schrecklich, weil es eine gewisse Zeitung mit 4 großen Buchstaben im Titel war, die das berichtet hat? Hmm… Da kann ich mich euch nur anschließen… Aber BILD würde ja auch vom Deutschen Presserat dafür mehrmals gerügt. Und hier kommt schon Mal eine (halbwegs) gute Sache ans Tageslicht: Waren es 2004 noch 12 ausgesprochene Rügen, sind es 2005 „nur“ 6 Rügen. Ist zwar immernoch mehr, als jedes andere Medium bekommen hat, aber besser als 2004. Und ich bin mir sicher (*hüstel*), dass BILD alle Anstrengungen der Welt unternehmen wird, sein Ergebniss von 2005 dieses Jahr zu unterbieten… Ich sagte ja bereits: Alles bleibt besser!

Was bleibt noch so besser?

Keine Ahnung… Aber bestimmt genug! 🙂

Aber auch mein Jahreswechsel 2005/2006 war wirklich toll! So haben wir den Vater von Martial besucht. Wer jetzt denkt, von wegen, dass das ja nur ein Paar Hanseln waren, die sich da getroffen haben: Pustekuchen! Volles Haus war es da 🙂

Und auch ich habe etwas neues erleben dürfen: Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Ski-Doo gemacht… Also mit einem Schneeflitzer gefahren 🙂

Was war sonst noch so los? Hmm… Hab zu lange gewartet, es aufzuschreiben, also habe ich wieder alles vergessen 😉

Wie dem auch sei – bis demnächst 🙂

Le jour de l’an

Frohe Ostern! 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Nein – nicht wirklich 😀

Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr usw. usv.! Haltet die Ohren steif!

Martin
Official Austausch Canadian Québecois

Skifoahn!

Vor zwei Tagen war ich dann also zum ersten Mal hier Skifahren – zusammen mit Loui-Bernard.

Viel war nicht auf der Piste los – um genau zu sein waren gerade Mal 10 Leute da – super 🙂

Nachtskifahren ist eh super dort in Bromomt – geht immer am Abend bis 22:00 Uhr, manchmal länger und an bestimmten Tagen bis sogar 02:00 Uhr 🙂

Wir sind dann aber doch nur bis 21:30 geblieben – es hatte ja geregnet.

Heute geht dass dann zur Familie von Martial um Silvester zu feieren – ich halte euch auf dem Laufenden 🙂

Was mich besonders gefreut hat, war die Postkarte von Renée, die sie mir zu Weihnachten geschickt hat – incl. Finissants-Foto 🙂 Auch sehr gefreut hat mich die Postkarte von Uti und Michi sowie die von Anne M. aus dem Austauschschüler-Forum.

So viel für den Moment 🙂

Joyeux Noel!

Ja, genau: Frohe Weihnachten zusammen! Zwar mit etwas verspätung, aber immerhin jetzt als überhaupt nicht, oder? 🙂

Warum ich erst jetzt wieder schreibe? Naja, letzten Sonntag war ich zu sehr mit meinem neuen Schleppi beschäftigt und gestern war die Familien-Weihnachtsfeier auserhalb, wo wir erst nach 03:00 Uhr in der Früh zurückgekommen sind… Vielleicht versteht ihr ja, dass ich da eigentlich nur noch schlafen wollte 🙂

Aber ich fange Mal wie üblich mit meinem Notiz-Zettel an… Hier hätten wir an erster Stelle Mal wieder ein Zitat von Pascale – nicht wirklich „echt québecois“, aber ganz nett:

Ich bin offen für alles… Also fast alles…

Im Physikunterricht mit Pascale ist es ja normal, dass man wichtige Passagen in den Physik-Unterlagen mit einem Textmarker markiert und wenn sie sehr, sehr wichtig sind, noch irgendwie ein Zeichen an den Rand malt…

Tu marque un coeur, un étoile, une vache, une giraffe… Mais c’est important!
[Du machst ein Herz, einen Stern, eine Kuh oder eine Giraffe hin – aber es ist wichtig!]

Wechseln wir das Unterrichtslokal und gehen wir weiter zum Geschichtsunterricht mit Éric. Neben seinem Vorschlag, eine Steuer für die Poutine zu erheben, erzählt er uns auch noch andere ganz lustige Sachen, die man ohne weiters auch daheim nachspielen kann! Zum Beispiel das Schlumpf-Spiel! (Wusstet ihr eigentlich, dass ein Schlumpf hier ein „Stroumpf“ ist?)

Wie funktioniert dieses Spiel? Ganz einfach! Man holt sich eine Kasette mit den Schlümpfen sowie einiges an Bier (vorzugsweise Dosen oder Flaschen). Sobald in dem Video das Wort „Schlumpf“ fällt, nimmt man einen Schluck. Wenn es der „grosse Schlumpf“ ist, einen grossen Schluck, und wenn es der „Baby-Schlumpf“ ist, macht man die Dose/Flasche/Trinkbehältnis leer…

Was lernen wir daraus (ausser dass Éric wohl eine sehr heitere Jugend hatte?): Naja, man sollte bei solchen Abenden nach Möglichkeit nicht die Baby-Schlumpf-Kastette einlegen… 🙂

Wusstet ihr eigentlich, dass Mathe auch super lecker sein kann? Nein, ich meine jetzt nicht, dass da jetzt jemand (hehe)/etwas im Unterricht verschnascht wird… Ihr kennt doch die Schulordunung: Kein Essen in der Klasse! Ich rede von Funktionen!

Wir analysieren ja dauernd die Funktionen. Und da stellt sich dann so manches Mal heraus, dass die Funktion „croissant“ ist… Lecker – ein Croissant 🙂 *Hapsch*… Manchmal hat man aber auch Pech und sie ist „decroissant“ – das kann man dann nicht essen 😉

Ach, ihr glaubt mir nicht, dass „croissant“ und „decroissant“ was mit Croissants zu tun hat? Naja, Recht habt ihr… Eigentlich sagt das ja nur aus, ob die Funktion steigend oder fallend ist 🙂

Kommen wir noch Mal kurz auf das Geschichts-Lokal zurück… Dort hängen an der Wand so tolle Plakate/Zettel mit schlauen Sprüchen… Soweit nix neues… Da hängen dann so tolle Zettel wie „apprendre à apprendre“ (lernen lernen) und noch so einige ander… Was ich allerdings überhaupt nicht einordnen kann ist ein Zettel wo draufsteht „Homo Faber“. OK – Homo Faber ist ein „nettes“ Buch (hmm…) aber ich kann das irgendwie in keinen logischen Zusammenahng bringen – sorry…

Zum Thema Feueralarm (der wieder Mal für einige Minuten ausgelöst war) hat Catherine, meine Französischlehrerin auch eine Meinung:

Das waren wieder die dummen Kinder aus der secondaire 3…

Ansonsten hat sie uns noch eine nette Geschichte erzählt, für die sie mich als Verantwortlichen ansieht… Sie hat einen kleinen Unfall gebaut, nachdem ich sie am Vortag gefragt habe, warum sie nichts mehr von ihren Abenteurn erzählt…

Was ist passiert? Nun ja – in der Früh ist sie aus ihrem verschneiten Hof gefahren und dabei etwas von der Strasse abgekommen… Da sie auf einem Hügel wohnt, ist sie dann also mit voller Karacho in den nächstbesten Telefonverteiler reingefahren… Wirklich kaputt gegangen ist nur ihr Bumper – Kostenpunkt: ca. 800 CAN$… Tja, Offroad am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen… Was sie dann auch recht angenehm fand, dass ihr Mutter dann einen rießigen Schreikramp