Les missions de Patrice

Gestern war dann also der Ausflug der Journalismus-Gruppe nach Montréal…

Den Vormittag (und auch Nachmittag bis 15:00 Uhr) haben wir im Centre des sciences de Montréal zugebracht.

Dieses Centre des scienes ist so etwas das Deutsche Museum bei uns in München, nur etwas mehr auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet. Will heißen: Es gibt viel zum anfassen und damit spielen und entdecken… (Wie aus der Werbung, ne? ;))

Im Zuge des Aufenthalts dort haben wir dann auch noch einen IMAX 3D-Film gesehen (Safari sauvage 3D) und ein interaktives Kino-Spiel namens Snowbirds.

Was ein Kino-Spiel ist? Nun, das ist eigentlich ganz einfach erklärt: Jeder Besucher sitzt vor einem Touchscreen, welche in Reihen wie im Kino aufgestellt sind. Vorne ist ein Beamer, der die ganzen Anweisungen gibt. Beim Spiel Snowbirds geht es darum, dass man Kunstflug macht. Zu diesem Zwecke wählt man 2 (von 4) Manövern aus, die man spielen möchte und trainiert diese – später wird dann eine Prüfung vorgenommen. Die Steuerung ist – Touchscreen sei dank – etwas nervig: Ewiges rumgehämmere auf der Scheibe… Aber doch insgesammt ganz lustig 🙂

Im Anschluss an dieses Spiel ging es dann in Eigenregie in die Stadt zum Futtern. Die meisten sind im Vieux-Montréal geblieben um zu essen, einige Mädchen sind ein bisschen im Vieux-Montréal shoppen gegangen. Und da gab’s da mich noch… Der einzigste der so verrückt war bis ins Stadtzentrum zu laufen, nur um Geld abzuheben (kommt davon, wenn die Deutsche Bank nur die sehr wenig verbreitete Scotia-Bank als Partner hat…). Dementsprechend hatte ich kein ausgedehntes Essen sondern mehr ein schnelles Einwerfen eines Hamburgers von McDonalds. Alternativ hätte ich auch zu Subway gehen können – da hat mich aber die lange Schlange davon abgehalten… Ob die Wahl von McDonalds aber besser war, weiß ich nicht… Der Hamburger war sehr, sehr trocken…

Nachdem sich dann wieder alle eingefunden hatten, ging es ins Studio von RadioCanada zur Aufzeichnung der Sendung Les Missions de Patrice.
Die Aufzeichnung war wirklich lustig, aber um ehrlich zu sein fand ich den Pausenclown, der uns Publikum unterhalten hat viel lustiger 😉

Dieser Pausenclown namens Alain hat dann auch während der Sendung 2 T-Shirts mit dem Aufdruck des Logos der Sendung verschenkt – eines davon an unseren Lehrer Patrice sowie eines an ein anderes Mädchen aus der Journalismus-Gruppe – eben an genau die beiden, die er am übelsten auf die Schippe genommen hatte 😉

Aber, ihr kennt mich ja – ich wollte auch ein T-Shirt haben… Auch ausgiebiges suchen hatte keinen Erfolg gebracht, so konnte ich dann Alain davon überzeugen, dass er mir seins gibt, welches er an dem Tag getragen hat… OK, dass muss ich zwar jetzt erst Mal ordentlich waschen, aber es hat einen besonderen Vorteil: Es hat den Aufdruck „zone:3“ auf dem Ärmel – also das Logo der Produktionsgesellschaft… Will heißen: Ein echtes T-Shirt der Gruppe 🙂

Einzigster Makel: Es nur Größe M 😉

Aber um was ging es in der Sendung? Nun, im großen und ganzen drehte es sich um Kartoffelchips 😉 Bei dieser Gelegenheit wurde das Publikum auch ordentlich durch den Kakao gezogen (angeblicher Kartoffelschnaps sowie angebliche 110V nur aus Kartoffelenergie hergestellt ;))…

Wenn die Sendung raus kommt (das Datum steht noch nicht fest), werde ich Mal zusehen, dass ich sie aufzeichne.

Gegen 21:30 sind wir dann auch tatsächlich wieder vor der Schule gestanden. Einen Anruf und ca. 15 Minuten später wurde ich dann auch von Marilou und ihrer Mutter abgeholt…

Was soll ich sagen? Viel Schlaf habe ich nicht abbekommen… Bis um 01:30a.m. haben wir noch geredet und gelästetert… Hauptsächlich letzteres 😉

Cabana sucre

Am Samstag war also das „cabana sucre“-Treffen… Doch am besten einfach Mal der Reihe nach…

Vormittags sind Philipp und ich erst Mal nach Bromont zu dem Einführungstreffen für die Skipatrouille gefahren – da es kräftig geregnet hatte, dachten wir eigentlich nicht, dass man da Skifahren kann und haben dementsprechend unsere Ausrüstung daheim gelassen.

Falsch, wie sich herausstellt – man hätte immernoch super fahren können.

Das Infotreffen war ganz nett, nur stellte sich dann dabei heraus, dass ich nicht teilnehmen kann, da die Ausbildung erst im September losgeht und im Oktober aufhört… Würde ja bedeuten, dass ich noch ein Jahr dranhängen müsste 😉

Am Abend gings dann wie gesagt zu diesem „caba sucre“-Ding… Die ganze Feier, die in einer komerziellen Ahornsirup-Fabrik stattfand, bestand im Wesentlichen aus dem Essen (15$ für Bohnensuppe, Pommes, gekochter Schinken, Bohnen, Gemüse, Zuckertorte – alles so viel man wollte), einer eher durchschnittlichen Animation durch einen Alleinunterhalter und viel Gerede von seiten der ATSler – also uns. Da wir uns aber nicht alle anschreien wollten, haben wir diese Gesprächsrund kurzerhand nach draußen verlegt.

Angekommen sind Philipp und ich mit unseren Familien eh‘ schon mit einer Stunde Verspätung (ich habe denen doch extra gesagt, dass es um 17:00 Uhr losgeht), sind dann aber auch schon wieder um 21:00 Uhr gefahren… Wie üblich also genau dann, als wir mitten in den interessantesten Gesprächen waren…

Was wird aber sonst noch passieren? Nun, morgen geht es mit meiner Journalismus-Gruppe nach Montréal. Dort besuchen wir irgendein „centre des sciences“, haben einiges an Freizeit (welche von mir zum Geldabheben genutzt werden wird) und werden der Aufzeichnung einer Fernsehsendung namens „Les Missions de Patrice“ beiwohnen…

Achja – für morgen wird Regen angekündigt 🙁 *grr*

Nun denn, da mich Martial dann bei der Ankunft in Granby am Abend dann nicht abholen kann, werde ich bei Marilou übernachten – jemand aus dem Kommitée der Schulorga (und aus meinem Physik-Kurs)…

Mal sehen, was der morgige Tag bringt 😉 Ich hoffe Mal in erster Linie keine Regen 😉

P.S.: Nein, ich weiß nicht, warum der Counter im Internet-Explorer so verkrüppelt ist… Benutzt gefälligst einen gescheiten Browser wie Firefox! 😉 😛

TGIF – Thank God It’s Friday…

Naja, so schlimm war die letzte Schulwoch jetzt auch wieder nicht… Mal wieder eine meiner (gefürchteten) Zufassung 😉 😛

Gestern wurde es meiner Mathelehrerin dann zu bunt und sie hat einen, der in der selben Reihe wie ich sitzt (und dauernd mit den Mädels vor sich rumschwätzt), kurzerhand in die erste Reihe gesetzt… Will ergo heißen, dass Vanessa ihren Platz verlassen musste und jetzt neben mir sitzt.

Desweiteren habe ich heute auch in Mathe einen Mini-Test von 15% geschrieben – ganz easy 🙂

Außerdem habe ich nun mein Englisch-Oral hinter mich gebracht – 85% erreicht… Ganz ok 🙂

Morgen geht’s dann in der Früh erst Mal nach Bromont – eigentlich wollte ich ja mit Philipp Ski fahren, aber so wie das Wetter gerade im Moment ist (Regen) werden wir uns das wohl zwei Mal überlegen. Aber ich habe ja so oder so um 10:00 Uhr ein Treffen mit dem Leiter der Skipatrouille…

Und für alle Freunde der eindeutigen Zweideutigkeit, hier ein Zitat zum Thema H5N1 (Vogelgrippe) von einem deutschen Besserwisser Politiker:

Es besteht keine Gefahr, außer man beschäftigt sich intensiv mit Vögeln/vögeln.1)

1) Ob er hier das groß als Nomen oder klein als Verb meint, darf sich jeder selbst ausdenken…

Miss(t)verständliche Einträge

Hallöle mein Kind!

Hallöle meine Mutter und alle anderen, die hier mitlesen 😉

Ausser das viel beschlossen wurde….DASS vielleicht?

Schreibfehler sind absichtlich im Eintrag eingefügt und dienen nur der allgemeinen Belustigung. Außerdem steigern sie den künstlerischen Gehalt des Eintrages 😉

Warum haben dich Mädels nicht berührt?….bin enttäuscht 😉

Ich auch 😉 😛

Hey, dein Text ist nicht Jugendfrei…..du hast mit….ich weiß es nicht mehr wem ein Oral….LOL

Ähm, ja… Alles klar 😉 Ich glaube, sooo miss(t)verständlich war es doch garnicht… Also ich weiss ja nicht was die Leute hier denken, aber es war eindeutig etwas, dass in der Englisch-Klasse vor allen anderen stattfindet… Also bitte 😉

deine mama

Dein Kind


Immer, wenn du weg bist, bin ich so einsam. Schreib mir doch mal einen Brief aus der Ferne, damit ich mich freue, ja!
–Janosch – Post für den Tiger


Bleibt heiter und so weiter!

Erster Tag nach langem nichts

OK, stimmt nicht wirklich, in den Ferien habe ich doch so einiges auf die Beine gestellt… Aber trotzdem war hat (wieder Mal) erster Schultag nach Ferien.

Viel aufregendes ist da nicht passiert, von dem her beschränke ich mich auf die wichtigsten Sachen:

Da ich ja auch im Kommite des Bals bin, bin ich auch brav wie (fast) alle anderen zur Versammlung unseres Kommites gegangen (schon lange her, dass wir die letzte hatten). Ausser dass viel beschlossen wurde (es wird noch mehr Schokolade verkauft und Seife soll auch noch irgendwo rumliegen) und auch viel ausgedacht wurde, also Aktionen dir man noch machen könnte und mehr Geld zusammen zu bekommen, wurde auch das Foto des Kommites gemacht.

Ich weiss nicht wie es aussieht, ist aber bestimmt lustig anzusehen, wenn in der Mitte ein Junge (ich ;)) umringt von etlichen Mädels steht.

Sarah’s Vorschlag (Sarah ist übrigens auch in meinem Englisch-Kurs) zum Bild war, ich soll doch dann in Deutschland erzählen, dass das alles Mädels waren, die mir zu Füßen gelegen sind 😉 Ach, hoppala, jetzt wisst ihr ja schon dass das nicht wahr ist 😉 Pech gehabt 😛

Aber ich bin auch ansonsten ganz froh, dass das Bild nur so ein „normales“ Bild geworden ist (sofern man von normal reden kann). Sarah hatte ja auch so tolle Vorschläge, dass alle von den Mädels irgendwie komisch vor mir posieren sollen (Hä? 20 auf ein Mal? Wie soll denn das gehen?) bzw. alle mich irgendwie mindestens an einem Fleck berühren sollen (Betonung liegt wohl auf dem „irgendwie“ ;))… Letztendlich wars dann aber, wie gesagt, doch nur ein normales Gruppenfoto mit mir in der Mitte 😉

In Englisch muss ich zusammen mit Vicky am Freitag ein Oral halten… Vorbereitet ist es ja, nur da wir uns in der Zwischenzeit kaum sehen werden, frage ich mich wie wir das sonst noch vorbereiten sollen/wollen… Ich denke, dass wird wohl einfach Mal auf eine spontane Improvisation hinauslaufen 😉

Ist euch übrigens was auf der Seite aufgefallen? Oben rechts in der Ecke könnt ihr jetzt immer nachsehen, wie lange es noch dauert, bis ich wieder daheim bin… Garnicht mehr lang hin, ne?

Samstags steht dann am Abend eine Feier zum „cabana sucre“ mit ASSE auf dem Plan (ich sag noch nicht, was „cabana sucre“ ist… Kommt Zeit, kommt Rat ;)) sowie eigentlich am Vormittag schon um 10:00 Uhr ein Treffen mit dem Verantwortlichen der Skipatroullie in Bromont auf dem Plan. Nur, Martial kann mich nicht hinfahren (arbeitet und fährt Samstag nie gereinigte Kleidungsstücke nach Bromont). Mal schauen, ob Philipp Lust hat mit mir Ski zu fahren, dann nutze ich seine „Anlieferung“ durch Chantalle aus, dass sie uns beide gleich nach Bromont chauffiert 😉

Note to self: Domain)Factory anquatschen, warum irgendwie die Serveruhr spinnt…

Let it snow, let it snow, let it snow…

Ich habe jetzt ja schon wieder eine Woche nichts von mir hören lassen… Wie die doch die Zeit vergeht 😉

Wie war das doch gleich noch Mal? Eigentlich wollte ich während der „semaine de relache“ eigentlich nie, nie, nie vor 10:00 Uhr aufstehen – lange hat dieser Vorsatz leider nicht gehalten… Schon am Montag habe ich mich dann um 07:00 Uhr aus dem Bett gewälzt – zusammen mit Philipp, der bei mir geschlafen hatte.

Warum dies? Nun, wir sind zum Skifahren nach Bromont/SkiBromont.com gefahren. Und weil es am Montag so lustig war, sind wir am Dienstag gleich noch ein Mal hin…

Mittwoch und Donnerstag war ich dann bei Philipp in Ste.-Anne-de-la-Rochelle. Dort ist an sich nichts ausergewöhnliches vorgefallen – wir haben nicht ein Mal gekocht 😉

Am Donnerstag Abend ist Philipp dann mit mir nach Waterloo gefahren um dann dort den Autobus nach Montréal zu nehmen – dort besucht er übers Wochenende einen seiner Musiklehrer.

Das heisst aber noch lange nicht, dass ich am Freitag nichts gemacht habe! Zusammen mit Annabelle habe ich ihre Bewerbungen in der Stadt verteilt (sie sucht eine Arbeit – logisch, oder? ;)). Danach ging es dann mit Gegenwind zu ihr nach Hause, wo wir zusammen mit ihren Eltern zu Mittag gegessen haben (Griechischer Salat).

Die Gelegenheit, wo ich schon Mal da war, haben die Eltern von Annabelle genutzt und mich zum Abendessen eingeladen – das habe ich dankend angenommen 🙂

Doch zwischen Mittag- und Abendessen liegt einiges an Zeit, die überbrückt werden möchte. Wir haben diese Zeit genutzt um etwas Fernseh zu gucken und zu chatten. Dabei ist es dann auch so weit gekommen, dass Annabelle aus ihrem aktuellen Herzblatt herausbekommen hat, dass er mit ihr Schluss macht, weil er seine Ex doch noch stärker liebt als Annabelle… (Anmerkung: Sie will aber nichts von ihm wissen ;)). Das war natürlich sehr toll für Annabelle…

Nach dem Abendessen haben wir dann Karten gespielt und ich habe zum ersten Mal den echten Bewohner meines temporären Zimmers bei den Labontes… Olliver – der Sohn 🙂

Samstag, ergo heute, ging es dann schon wieder vor 10:00 Uhr aus dem Bett: Fahrt nach Québec für die Schneerutschen. Und was soll ich sagen – es war wirklich toll 🙂

Wie bitte? Fotos? Na dass vergesst ihr Mal bitte schön… Meine Batterien waren (wieder Mal) leer *grr*

Zur Zeit sitzte ich bei Suzanne (einer Freundin der Familie) vor ihrem Firmenlaptop (mit einem ziemlich langsamen Internetanschluss – 56K halt…) und schreibe diesen Blogeintrag…

„Der Kleine“ – auf Frédéric oder kurz Fréd – war auch Mal wieder sehr aktiv… Er wollte/will die ganze Zeit ein MSN-Konto zum Chatten… OK, soll er haben 😉 Dann kann er sich mit Spleak unterhalten 😉

Da Philipp, wie vorhin schon erwähnt nach Montréal gefahren ist, war im Auto noch ein Platz frei – dieser wurde dann sogleich auch von Marylenne (oder so ähnlich) eingenommen… Wer das ist? Na, die „blonde“ (entspricht bei uns „Freundin“) von Jean-Sebastien (also der kleinere der beiden Brüder). Noch kleben sie wie eine Person zusammen – ob und wann sich das ändert – ich halte euch auf dem laufenden 😉

Und was steht für morgen an? Nun, gegen Mittag die Abreise nach good old Waterloo…

Montag ist auch noch ein pädagogischer Tag – also keine Schule – kann also nicht klagen 😉

Semaine de relache

Genau so wie in Deutschland gönnt sich der Leerkörper (die Schüler natührlich auch) eine kleine Auszeit – hier heißt’s „semaine de relache“, was so viel wie „Woche der Atempause“ sagen will 🙂

Doch in Wirklichkeit ist es mehr als eine Woche – eine Woche und 1 Tag 😉 (wobei der 1 Tag ein pädagogischer Tag ist, an dem die Lehrer arbeiten müssen).

Für den Rest des Jahres sind dann hauptsächlich ganze 5-Tage-Wochen vorgesehen. Richtige Ferien gibt es nur noch 1 Mal zu Ostern.

Doch jetzt, so frisch in die „Atempause“ hineingeschlittert eine kleine Übersicht, was so alles passiert ist in der vergangen Woche…

Fangen wir – wie so oft – mit dem wohl lustigstem Unterrichtsfach an – Geschichte. Da unterhalten wir uns ja zur Zeit über all‘ die tolle Politik, die früher schon in Canada produziert wurde. In selben Atemzug erklärt Éric uns dann auch wie das eigentlich mit dem „Links sein“ bzw. „Rechts sein“ ist… Dabei stellen fest: Egal ob mal links oder rechts extrem ist, ist das schlecht. Das beste ist wohl immernoch in der Mitte zu sein.

Schlussfolgerung: Rechts oder links auf der Strasse zu fahren ist schlecht. Ab morgen also bitte alle schön auf dem Mittelstreifen fahren 😉

Wie? Das Beispiel überzeugt nicht? Na denn – er hatte ja auch noch ein zweites: Jemand fragt, für wie viel man ihm sein Kind verkauft. Möglichkeit 1: „Ab 20.000$ aufwärts höre ich dir zu.“ –> Extrem rechts
Möglichkeit 2: „Ein Kind ist unbezahlbar!“ –> Extrem links

Und was folgern wir daraus, als jemand, der immer schön in der Mitte sein will? Genau: Man muss das Kind umsonst geben 😉

Aber auch zu „inneren Werten“ hatte Éric etwas zu berichten. In diesem Falle zum Thema „Ab wann ist man ein Mann/eine Frau?“. Ihm zufolge lässt sich das auf folgendes einfaches Prinzip zusammenkürzen: Jungen haben ihren Führerschein und Mädchen ihre Menstruationsphasen. Point finale. 😉

Und auch kurz vor den Ferien gibt es noch eine große Änderung: Catherine, meine Französischlehrerin hat Mutterschaftsurlaub genommen. Ihre neue Vertretung heißt Genevieve Gagnon.
Dann wäre da noch Sylvie, meine Journalismuslehrerin. Sie hat auch eine Auszeit genommen, weil sie „einfach nicht mehr kann“. Da dies ein Urlaub auf unbestimmte Zeit ist, wird sie von Patrice Gagnon vertreten.
Ob die beiden Lehrer da jetzt irgendwie zusammengehören, weiss ich allerdings (noch) nicht…

Dann Mal wieder zum lustigen 😉

Pascale, die wohl kleinste Physiklehrerin der Welt™, hat uns eine nette Geschichte erzählt.

Neulich war sie als bei der SAQ („Societée d’alcools du Québec“, einzigste authorisierte Stelle für den Verkauf von Wein, etc.pp.) und wollte sich ausnahmsweise Mal eine Flasche Wein kaufen. Ausnahmsweise, da sie dass normalerweise vielleicht 1 Mal im Jahr macht.
Wie sie also so zur Kasse geht, sieht sie ein Mädchen vor ihr stehen, dass sie kennt. Es ist eine Schülerin, die sie auch unterrichtet. Und sie ist noch nicht 18 Jahre alt… Macht aber nichts, die Dame an der Kasse verkauft ihr den Wein trotzdem ohne den Ausweis zu verlangen.
Nun ist es an Pascale ihre Flasche Wein zu bezahlen… Und ratet Mal, was passiert ist. Genau! Die Verkäuferin wollte Pascal’s Ausweis sehen, weil sie partout nicht geglaubt hat, dass Pascale schon über 18 Jahre alt ist 🙂

Jaja, das Leben ist hart und ungerecht 😉

Beim durchsuchen meiner Agenda habe ich auch einen tollen lila Zettel gefunden, auf dem meine Jahrgangsstufensekretärin vermerkt hatte, dass mich der Busfahrer doch bitte in seinem Autobus mitnimmt, auch wenn ich noch keine Schülerkarte habe. Soweit nichts besonderes – allerdings ist mir erst jetzt ein tolles Verb aufgefallen: autbuser Ob’s das wohl wirklich gibt?

Wolfgang hat nun auch die CD mit dem Film fertig gemacht, den der während des „Salon des options“ aufgenommen hat… Netter Film 🙂

Ansonsten ist mir noch aufgefallen, dass wohl irgendwie eine richtige Abwanderungswelle am WHG einsetzt… Erst verschwindet Jenny, dann geht Knittel in den Ruhestand und jetzt kündigt Andrea an, dass sie eventuell ans Giesela wechselt… Verrückte Welt… Wenn das so weiter geht, stehe ich ja nächstes Jahr alleine in der K12 da 😉

Was war gestern sonst noch so los? Nun, in Bromont war eine „Nuite blanche BudLight“. Aus diesem Namen kann man das „BudLight“ eigentlich rauslassen – das ist nur Werbung für eine Biermarke. „Nuite Blanche“ bedeutet allerdings so ziemlich das gleiche wie im Deutschen (weiße Nacht): Man darf durchmachen. In diesem Falle heißt das: Skifahren bis 02:00 Uhr morgens.

Louis-Bernard und ich sind da also auch hin 🙂 Allerdings haben wir dann gegen 00:00 Uhr dann Schluss gemacht 🙂

Dabei ist mir wieder Mal etwas aufgefallen: Im ganzen Skigebiet gibt es keinen Tiefschnee 🙁

Was steht sonst noch so auf dem Programm?

Heute kommt Philipp noch irgendwan, damit wir dann morgen in der Früh nach Bromont fahren können – einen ganzen Tag Skifahren. Wird bestimmt lustig 🙂

Und nächstes Wochenende geht es wohl wieder irgendwohin in Richtung Québec zum Schneerutschen fahren 🙂 *hui* 🙂

Les cowboys fringants

Eine Woche lang habe ich nichts geschrieben – das lag vornehmlich daran, dass nichts weltbewegendes passiert ist… Von dem her die vergangene Woche im Schnelldurchlauf:

Montag:
Zettel mit (Liebes-)Grüßen für die St.Valentinsrosen zusammensuchen. Etlichen Leuten, die weder Empfänger und/oder Absender draufgeschrieben haben verfluchen.

Dienstag:
Die Zettel auf die Rosen heften. Feststellen, dass einige rosa Rosen fehlen. Lieferanten verfluchen. Noch Mal anfangen. Feststellen, dass immernoch Zettel da sind, auf denen der Name des Empfängers/Absenders fehlt. Diesen Leuten die Pest auf den Hals gewünscht.

Mittwoch:
Endlich die Plackerei vorbei… Mich selbst verflucht, da ich die Kammera aufgemacht habe, ohne den Film zurück zu spulen.

Donnerstag:
Eigentlich niemanden verflucht… 😉

Freitag:
Menno! Heute war doch eigentlich ein Schneesturm angekündigt… War dann aber doch nix – schade 😉

Wochenende:
Das Wochenende habe ich bei Philipp verbracht. Am Samstag haben wir uns dann in Valcourt das Konzert der „Cowboys fringants“ angeschaut – gefolgt von der Gruppe „Rock Story“. War wirklich nett – aber vor den Lautsprechern relativ laut (Nein! Was für eine Überaschung ;)). Fotos habe ich auch gemacht – diese werde ich im Laufe der Woche dann auch noch online stellen 🙂

Sonntag hieß es dann erst Mal relaxen und bis Mittag schlafen 😉 Danach das übliche: DVDs gucken 🙂 Dieses Mal unter anderem einen Film namens „Idole instantanée“ – ein wirklich guter Film! (Produziert in Québec). Es geht um 4 Frauen, die von einer Fernsehstation ausgewählt wurden, sich in einer Sendung zu messen, wer das nächste Idol Canadas wird. Nun, was soll ich sagen – ich habe sehr oft die direkte Verbindung zum echten Leben vor Augen 😉

Eine Fernsehstation, die mit etlichen Unter-Unternehmen verkuppelt ist, für die auch dauernd Werbung gemacht wird (Videotron & Co. ;)) sowie die Tatsache, wie alte Stars „entsorgt“ werden 😉 (In diesem Falle ein Angebot dass er auch zu Familienfeiern kommt ;)).

Aber eins muss man auch sagen: Die CI, die der Fernsehstation und den ganzen beteiligten Unternehmen aufgebaut wurden, waren wirklich sehr, sehr gut! *thumbs-up* Sollten sich auch Mal so einige andere, real existierende Unternehmen eine Scheibe abschneiden 😉

Happy Birthday Stephanie „Ruppi“ Rupprich – ebenfalls ATS in Canada (Winipeg)

Carneval de Québec

So, nun bin ich wieder zurück vom Carneval de Québec. Und was soll ich sagen? Es war wirklich toll 🙂 Aber mindestens bei zum Teil -24,4°C auch genau so kalt… *brr*

Es stellt sich da ja wohl gleich die Frage, „Was ist der Carneval de Québec eigentlich?“. Nun, von dem, was ich am Samstag gesehen habe, war es ein langer Carnevalszug durch die Innenstadt von Québec, wo man viele unterschiedliche Wägen und auch gehenede Tanzgruppen sehen konnten…

Fotos habe ich auch einige gemacht – jedoch nicht mit meiner Kammera sondern mit der der Familie Labonte (ich hatte sie mir schon am Freitag geholt, damit ich mich an sie gewöhnen kann…). All diese Fotos (ca. 90 Stück) findet ihr wie immer in der Gallery findet – in diesem Falle ab Seite 29.

Das wars eigentlich auch schon, was ich vom Carneval-Wochenende erzählen kann… Ich habe mir natührlich auch den „Bonhomme du Carneval“ gekauft – eine kleine Plastikfigur zum an die Jacke hängen… Mit 10$ zwar etwas happig, aber ein nettes Souvenir.

Da wir schon Mal in Québec-City waren, hat Diane uns, also Philipp und mir, auch gleich Mal das älteste Geschäft Nord-Amerikas gezeigt (also in der Branche der „Depanneurs/Épicieries“). Schon toll die ganzen Sachen zu sehen, die sie dort hatten. Aber für Philipp und mich wurde auch ein Weltbild zerstört: Milka-Schokolade gab es da zu kaufen!!!

Was wir den Leuten hier bisher als exklusivität aus Deutschland verkauft haben, gibt es also doch auch hier… OK, die Tafel kostet zwar 2$, aber man kann sie kaufen. Mehr als Beweis habe ich dann auch eine Tafel gekauft – Milka „Happy Cow“. Wie, kennt ihr nicht? Naja, „Happy Cow“ ist Kuhflecken 😉

Bei näherem Hinsehen findet sich dann aber noch etwas: Die Schokolade stammt garnicht aus Deutschland, sondern aus Polen! Na da sieh‘ Mal her…

Tja, und morgen geht dann der Valentins-Wahnsinn in der Schule los 😉 Wird bestimmt lustig 🙂

Zeugnisday

Gestern gabs dann also die Zeugnisse… Und was soll ich sagen – ich bin eigentlich relativ zufrieden 🙂

 
%
Ø Gr.
R/5
Abs
%
Ø Gr.
R/5
Abs
%
Ø Gr.
R/5
Abs
rem
Einh.
Bemerkung
Sport
73
79
4
1
85
80
2
79
79
4
O
2
L.: E V.: E MENTION À L’ÉTAPE
Physik Theorie
75
72
2
69
72
3
72
72
3
O
L.: S V.: E
Physik Praxis
74
78
4
79
78
3
77
78
3
O
 
Physik Gesammt
75
74
2
1
72
74
3
73
74
3
O
4
 
Mathematik
83
69
1
1
85
67
1
84
69
1
O
6
L.: E V.: E
Geschichte
85
75
2
1
89
71
1
87
74
1
O
4
L.: E V.: E MENTION À L’ÉTAPE
Wirtschaft
73
74
3
81
78
4
77
76
3
O
4
L.: E V.: E
Französisch Methodologie
88
81
2
88
81
2
O
2
L.: E V.: E
Französisch Schrift
62
68
4
62
68
4
O
L.: S V.: S
Französisch Lesen
71
71
3
71
71
3
O
 
Französisch Mündlich
 
Französisch Gesammt
70
71
3
1
62
68
4
66
70
4
O
6
 
Journalismus
78
85
5
1
60
79
5
69
82
5
O
4
L.: S V.: E
Englisch Mündliche Produktion
87
75
1
87
75
1
O
L.: E V.: E MENTION À L’ÉTAPE
Englisch Schriftliche Produktion
94
74
1
94
74
1
O
 
Englisch Mündliches Verständnis
86
74
2
86
74
2
O
 
Englisch Schriftliches Verständnis
98
76
1
98
76
1
O
 
Englisch Gesammt
94
76
1
1
92
75
1
93
75
1
O
4
 
Gesammt:
80
82
81
 
Absenzen:
7
 

Legende:
Erste beiden Blöcke mit vielen Zahlen: Erste bzw. zweite Etappe des Schuljahres
Dritter Block mit vielen Zahlen: Erste und zweite Etappe zusammen
% Meine Leistung
Ø Gr. Durchschnitt der Gruppe
R/5 Platzierung innerhalb der Gruppe auf einer Skala von 1 (am besten) bis 5 (am schlechtesten)
Abs Absenzen
rem Bemerkung
Einh. Anzahl der Absolvierten Einheiten
L.: Leistung
V.: Verhalten
E Exzellent
S Zufriedendstellend (Satisfaisant)
I Unzufriedendstellend (Insatisfaisant)
T.I. Sehr unzufriedendstellend (Très insatisfaisant)
O (Das weiß keiner so Recht ;))
MENTION À L’ÉTAPE Nominierung für herausragende Leistungen in diesem Kurs für die Abschlussgala (Ehrung, Trophäe, Geld- und Sachpreise)
Grüne Farbe: Verbesserung gegenüber der vorhergehenden Etappe
Rote Farbe: Verschlechterung gegenüber der vorhergehenden Etappe bzw. (wenn der Gruppendurchschnitt in rot hinterlegt ist) eigene Note schlechter als Gruppendurchschnitt.
Gelbe Farbe: Besondere Leistung (Gruppenplatzierung „1“, Mention à l’étape, etc. pp.)

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich im großen und ganzen mich um 2% verbessert habe und auch 3 Nominierungen für die Abschlussgala geerntet habe… Wobei die hier leider nix bringen, da sich die Schule an den Nominierungen in der 3. und 4. Etappe orintiert… Das maximum an „Mentions à l’étape“ liegt übrigens bei 7 – und dass haben auch einige erreicht *eek*!

Mei, was soll ich noch sagen… Physik Theorie ist abgesoffen, weil ich ein Examen mit 56% abgeschlossen habe (das wirkt sich logischerweise auf die Physikgesammtnote aus… Verhältnis Theorie/Praxis: 75:25), in Französisch war die Grammatik recht „plöt“, wie man so sagt ;), Journalismus hab ich keine Ausrede (außer dass es schnarchlangweilig ist 😉 Ich habe keinen blassen Schimer, wie die Lehrerin da Noten gibt…) und Englisch liegt wohl daran, dass ich schlechter schreibe als rede ;). Nein – im Ernst: Die Noten für die 2. Etappe hat Wolfgang zum größten Teil in der 1. Etappe gemacht gehabt… Ist zwar auch als Ausrede nicht gerade hilfreich, aber ich wollte es Mal gesagt haben 🙂

Ansonsten bin ich in 4 Fächern als sehr gut („1“) im Gruppendurchschnitt gewertet… Wollen wir doch Mal sehen, ob man diese Anzahl nicht noch erhöhen kann 😉

Was war sonst noch los?

Am Freitag war auch noch der „Salon des Options“ am Abend, wo mich dann ein Mathelehrer der in Waterloo wohnt mit Heim genommen hat (also eher heimgefahren hat).

Allerdings habe ich den großteil des Vormittags nicht wie eigentlich geplant beim Salon des options sondern bei Lisette verbracht… Nicht zu glauben, was die ganze St.Valentins-Schokolade für Probleme bereitet… Lisette ist sogar, ganz gegen ihrer Gewohnheit (und ihrem Arbeitsvertrag) bis nach 22:00 Uhr dageblieben, um den großteil zu erledigen… Am Montag gehts dann weiter 😉

Ich war heute dann wieder Mal Haare schneiden und morgen gehts dann nach Québec zum „Carneval de Québec“… Philipp fährt bei uns mit – wird also bestimmt lustig 🙂 Und mit Verena treffen wir uns ja auch vielleicht 😉

Achja: Und es wird eine kleine Überaschung auf Grund häufiger Nachfrage geben, die ich von mehreren Leuten (ok, ich geb’s ja zu… Hauptsächlich von „Leutinnen“…) durchführe. Was das ist, erfahrt ihr dann schon früh genug in Schrift und Bild 🙂 (Und wer’s schon weiß, darf den Mund halten ;))

Martin's "I'm-a-year-in-Canada"-Blog